Am vergangenen Samstag waren die Rollstuhlsportler des DJK Sportbund Stuttgart beim Ludwigsburger Stadtpokal 2025 am Start. In der barrierefreien Sporthalle der Erich-Bracher-Schule in Kornwestheim-Pattonville trafen sie auf starke Konkurrenz und sammelten wichtige Spielpraxis für die kommende Regionalliga-Saison.
Foto (privat): Von vorne nach hinten: Amelie, Sascha (starteten beide für den TT Frickenhausen), Sarah (diesmal nur als Coach dabei), Frank, Henry, Djibril, Wolfgang und Sammy (DJK Sportbund Stuttgart)
Wolfgang Lorz zeigte eine starke Leistung und musste sich erst im letzten Gruppenspiel gegen Achim Brutschin mit 2:3 denkbar knapp geschlagen geben. Damit verpasste er nur hauchdünn den Gruppensieg, zog aber als Gruppenzweiter in die K.O.-Runde ein. Achim Brutschin trainiert übrigens ebenfalls beim Sportbund, startet in der Liga jedoch weiterhin für den VfL Ludwigsburg.
Auch Djibril Lamprecht qualifizierte sich für die Endrunde. In seiner Gruppe gab es bei drei punktgleichen Spielern ein enges Rennen, das letztlich über das Satzverhältnis entschieden wurde. Dank eines 5-Satz-Krimis gegen Eva Weisser sicherte sich Djibril den wichtigen zweiten Platz.
Für Henry Pierer und Sammy Schooth war das Losglück weniger auf ihrer Seite – sie trafen auf starke Gruppengegner. Henry gelang dennoch ein Sieg gegen Monika Konzelmann. Sammy zeigte in ausgeglichenen Partien starke Leistungen, verpasste aber als Gruppendritter knapp die K.O.-Runde.

Foto (privat): Von links nach rechts: Wolfgang, Sammy, Henry und Djibril.
Einen weiteren Sportbund-Bezug gab es in der Rolli-Klasse: Unser Oleksandr “Sascha” Malynovskyi (für den TT Frickenhausen am Start) spielte sich bis ins Finale und unterlag dort nur knapp gegen Philipp Stöckeler. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen zweiten Platz!
Trotz kleinerer organisatorischer Schwierigkeiten – wie fehlende Bälle und Zählprobleme – war es für das gesamte Team ein rundum gelungener Tag mit vielen positiven Eindrücken. Unter anderem auch das gemeinsame Eis essen am Nachmittag.


Foto (privat): Ansitzen beim turniereigenen Eiswagen und gemeinsamen Eis essen
Eine etwas skurrile Situation gab es bei Frank-Stefan Schwöri, der versehentlich in der Rollstuhlkategorie gemeldet worden war. Kurzerhand nahm er einen Rollstuhl aus dem Auto und spielte spontan mit – ein sportlich wie menschlich bemerkenswerter Einsatz!
Ein großes Dankeschön auch an Frank für die Organisation und den RSKV Tübingen für das zur Verfügung stellen eines Rolli gerechten Mannschaftsbus für unser Team!


Kommentare sind geschlossen.