Coaching 2.0

Ayaka Yoshihara steht beim Turnier in Berg einer ziemlich starken Gegnerin gegenüber. Betreuer Dominik Hini gibt ihr folgenden Coachingtipp auf den Weg: „Ayaka, du hast einen riesigen Vorteil: du siehst asiatisch aus! Das ist im Tischtennis die halbe Miete. D.h. du gehst jetzt an den Tisch und machst einen Asia-Profi. Du redest, zählst und jubelst nur auf japanisch. Die Gegnerin wird so richtig übel Schiss bekommen und nur Fehler machen, verstanden? Ayaka nickt, geht  an den Tisch und sagt: ich zähle, null zu null.“

„Mathe“-Probleme

Jovana Nikolic hat gewisse Schwierigkeiten mit ihrem gewonnenen Geldgutschein beim Turnier in Berg: „Mein Gutschein hat einen Wert über 10 Euro. Bekomme ich jetzt also alles über 10 Euro? Ich verstehe das nicht, ich kann kein Mathe!

ganz besondere Bälle

Auf dem Turnier in Berg kommt Magdalena Savovic ganz euphorisch nach ihrem Sieg zurück zu den anderen Sportbundlern auf die Tribüne: „Das war unglaublich, ich habe alle Schießbälle getroffen, also alle scheiß, ähh alle geschiss.. äh ihr wisst, was ich meine.“

Unterschiedliche Spieldauer

TTBW-Rangliste in Freiburg. Thomas Walter betreut Carlos Dettling und Peter Waddicor. Die beiden spielen im Halbstunden-Rhythmus abwechselnd. So kann Thomas eigentlich bequem immer alle 30 min. zum anderen Tisch wechseln. Als Carlos gegen Abwehrspieler Konrad Ell (TTC Weinheim) 2:0 führt und bei 9:9 im 3. Satz kurz vor dem Sieg steht, sind die 30 min. fast aufgebraucht, Peter geht zum Einspielen an einen der Nebentische. Carlos bringt den 3. Satz nicht durch, gewinnt erst nach weiteren 20 Minuten mit 11:9 im 5. Satz. Thomas geht zum Spieltisch von Peter – doch der ist leer. Da eilt Simon Waddicor, Peters Vater, herbei und beruhigt: „Peter hat ganz schnell 3:0 gewonnen. Das Spiel ist schon lange vorbei.“

Kurioses Ritual

Viernheim, Baden-Württ. Schüler-Mannschaftsmeisterschaften: Während des Turniers hatten die Mannschaftsführer Thomas Walter und Stefan Molsner das Team vor und nach jedem Spiel zu einer Besprechung in die Umkleidekabine versammelt – dabei wurde die Mannschaft jeweils auf das kommende Spiel eingeschworen, anschließend Kommando-Kritik diskutiert. Wenige Sekunden nach dem Matchball des Endspiels zwischen dem Sportbund-Schüler-Team und dem GSV Hemmingen sprintet Uros Bojic wieder Richtung Umkleide und fragt im Vorbeigehen: „Treffen wir uns gleich wieder dort?“ Thomas Walter entgegnet: „Gut erzogen – aber nicht mehr nötig, wir haben schon gewonnen …“

Punkt ist nicht gleich Punkt

Stefan Molsner jammert nach einer Niederlage im Foyer der Halle Nord: Schon wieder Punkte verloren – so ein Mist!“ Marcel Seidl-Walter vom SV  Sillenbuch beruhigt ihn: „Du hast doch ne Paybackkarte; geh zu Rewe, da kriegst du genug Punkte.“

nur die Ruhe

Sven Happek, neuer Administrator unseres djk-rulez-whatsapp-chat fügt u.a. Hao Mu in die Gruppe ein und nennt -vorbildlich!- zur Nummer des neuen Gruppenmitglieds den Namen des Anschluss-Inhabers. Hao liest seinen Namen auf dem Handy und fragt aufgeschreckt: „Was?“ Sven erklärt es ihm. Hao: „Alles klar, ich esse weiter“.

Nachahm-Effekt

Sen Wang springt bei der Baden-Württ. Endrunde im Duell gegen die TSG Heilbronn zweimal um, drischt seinen berühmten VH-Topspin aus der Rückhand-Ecke diagonal zum Punktgewinn – der Gegner hat nicht mal Zeit, um mit der Wimper zu zucken, geschweige denn den Ball zu berühren. Da schauen sich Tom Mayer (Betreuer TSG Heilbronn) und Thomas Walter (Betreuer Sen) an, lachen und sagen ohne zu zögern im Chor: „Mu Hao“ …