Rückblick: 29.3. DJK-Diözesansporttag in Rainau

Andreas Schairer (im Bild) nahm zusammen mit Sportbunds erstem Vorsitzenden, Stefan Molsner, am Diözesantag teil

Wir sind als DJK Sportbund Stuttgart Mitglied der großen DJK-Familie. Da wir sowohl an Maßnahmen des DJK-Bundesverbandes, als auch des Diözesansportverbandes Rottenburg-Stuttgarts teilnehmen und auch unterstützt werden, ist es Ehrensache, dass wir am Diözesanstag trotz vieler paralleler Veranstaltungen teilnahmen.

Anbei der leicht überarbeitete Bericht vom Schwäbischen Tagblatt:

Der Diözesan- und Jugendtag des DJK-Diözesansportverbandes Rottenburg-Stuttgart fand am 29. März in Rainau/ Schwabsberg-Buch statt. Max Rose, Vorsitzender der DJK SG Schwabsberg-Buch brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: „In unseren Vereinen machen wir nicht nur Sport. Unsere Vereine sind auch und ganz besonders Orte der Freundschaft und des gemeinsamen Miteinanders.“

Der Vormittag war wieder geprägt vom Tätigkeits- und Finanzbericht des vergangenen Jahres. Anhand von Bildern gab Geschäftsführerin Sarah Kubin-Scharnowski einen Einblick in das Jahresprogramm 2024. Die Finanzen des Diözesansportverbandes sind stabil – auch, weil die Mitgliederzahlen und damit auch die Mitgliedsbeiträge der DJK-Vereine weiter ansteigen. Im Rahmen der Entlastungen lobte Ehrenvorsitzender Rolf Röser die Arbeit der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden auf Diözesanebene: durch ihre Tätigkeit sei die DJK gut in diözesanen Entwicklungsprozessen vertreten. Die Befassung etwa mit dem Thema Nachhaltigkeit zeige, dass der Diözesanverband aktiv aktuelle und Zukunftsthemen aufgreife.

Bei der Wahl der DJK-Diözesanleitung wurden alle bisherigen Mitglieder in ihre Ämter wiedergewählt. Auf Dominik Hini von DJK Sportbund Stuttgart, der aus der Diözesanleitung ausschied, folgte Klemens Max als neuer zweiter stellvertretender Vorsitzender.
Das Gremium der sportlichen Fachwarte wurde vergrößert: Wolfgang Süßenbach aus Heilbronn ist künftig offizieller Fachwart für den Schwimmsport, Stefan Molsner vom DJK SB Stuttgart folgt auf Bernd Müller, ebenfalls DJK Sportbund Stuttgart, als Fachwart Tischtennis.  Auch die Ämter der Kassenprüfer und der Delegierten für den DJK-Bundestag bzw. Hauptausschuss konnten zügig wiederbesetzt werden. Andreas Stöhr und Bianca Ackermann wurden als Jugendleiter und Jugendleiterin bestätigt.

Wie wichtig und vielfältig die Jugendarbeit in den DJK-Vereinen ist, zeigte die Verleihung der Preise für „Gute Jugendarbeit“. So viele Anträge wie noch nie erreichten die DJK-Geschäftsstelle, ein ausdruckstarkes Zeichen dafür, dass Jugendarbeit in den Vereinen groß geschrieben wird. Den ersten Platz und stolze 500 Euro Preisgeld verdiente sich die DJK Leonberg mit einer Fülle an Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche Platz zwei ging an DJK Sportbund Stuttgart für die vielfältigen Angebote im Bereich Integration.

Den Linus-Roth-Gedächtnispreis, die höchste Auszeichnung des Diözesansportverbandes Rottenburg-Stuttgart, erhielt in diesemJahr Pfarrer Philipp Geißler, Sportbeauftragter der evangelischen Landeskirche in Württemberg und Koordinator des württembergischen Arbeitskreises „Kirche und Sport“. Domkapitular Andreas Rieg sagte in seiner Laudatio, „Dieser Preis ist nicht nur eine verdiente Auszeichnung für einen Mann, der mit Herz und Hingabe für Werte einsteht, die uns alle verbinden: Respekt, Toleranz, Freude und Teilhabe am ‚gemeinsamen Spiel‛, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung für sein bemerkenswertes Engagement in den Bereichen ökumenische Zusammenarbeit, Vernetzung zwischen verschiedenen Playern in Sport und Kirche(n), sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Inklusion – gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt oft auf die Probe gestellt wird.“

Vom Sportbund sind bisher Dr. Kuno Walter und Stefan Molsner ebenfalls Linus-RothGedächtnispresiträger.

Zum Schluss lud der Diözesanvorsitzende Armin Peter alle Anwesenden zum großen Austausch ins „Worldcafé“ ein: an mehreren Tischen tauschten sich die Engagierten zu unterschiedlichen Fragestellungen aus. In regelmäßigen Abständen wurde gewechselt, sodass möglichst alle einmal mit allen ins Gespräch kamen. Gesammelt und diskutiert wurde, was gerade gut läuft im Verein, wo aktuell Herausforderungen liegen und welche Erwartungen und Wünsche an den Diözesanverband bestehen. Die Fragestellung an einer weiteren Station lautete: „So macht unser Verein die Welt zu einem besseren Ort“ – und die Antworten auf diese Frage machen Mut: Genannt wurden Beispiele für Inklusion und Integration, verbilligtes oder sogar kostenloses Training für Menschen mit geringem Einkommen, Angebote gegen Vereinsamung, die Einbindung von Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, das aktive Leben und Vermitteln von Werten und vieles mehr.

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