Die Voraussetzungen ließen einen Erfolg nicht zu: Die Tischtennis-Damen des DJK Sportbund Stuttgart unterlagen im letzten Vorrundenspiel der 2. Bundesliga beim TSV Langstadt II mit 1:6. Vor 45 Zuschauern gelang in den zwei Stunden Spielzeit lediglich ein knapper Fünfsatzerfolg von Mannschaftsführerin Alexandra Schankula. Im Team aus dem Stuttgarter Osten fehlten mit Amelie Fischer (verletzt) und Fatme El Haj Ibrahim gleich zwei Spielerinnen. Stattdessen kamen mit Celine Henseling und Maral Hashemi zwei Oberliga-Akteurinnen zu ihrem Zweitliga-Debüt.
Im Stuttgarter Lager setzt man deshalb auf die kleine Hoffnung, im vorderen Paarkreuz voll punkten zu können. Doch dieser Traum zerplatzte gleich im Anfangsdoppel: Alexandra Schankula/Mitsuki Yoshida unterlagen hauchdünn mit 9:11 im 5. Satz, während Celine Henseling/Maral Hashemi ordentlich mitspielten und einen 4. Satz erzwangen, am Ende aber ebenfalls unterlagen. Nach dem 3:2 von Schankula gegen Hilgenberg und einem 1:3 von Yoshida gegen die deutsche Nationalspielerin Morsch stand es zur Pause 3:1 für die Gastgeber aus Hessen.
Eine Überraschung im hinteren Paarkreuz blieb aus: Henseling und Hashemi unterlagen jeweils in drei Sätzen, wehrten sich dabei aber nach Kräften. Henseling hatte beim 14:16 im 1. Durchgang gar Satzball. Doch es half alles nichts, Langstadt stellte das Gesamtergebnis auf 5:1. Im Spitzenduell ließ dann Morsch einen weiteren Dreisatz-Sieg folgen. Die Gastgeber durften über einen zahlenmäßig glatten 6:1 jubeln, der mit einem anderen Doppel-Resultat auch knapper hätte ausfallen können.
Mit 8:10 Punkten beendet das Sportbund-Quartett damit die Vorrunde, nachdem man bei zwischenzeitlich 8:2 Punkten weit vorne in der Tabelle stand. Doch nach den folgenden vier Niederlagen rückt das ursprüngliche Saisonziel Klassenerhalt in den Fokus. Immerhin: Der Abstand zu den Abstiegsrängen 9 und 10 beträgt vier Punkte. Nun gilt es, sich gut auf die Rückrunde vorzubereiten und im ersten Heimspiel am 25. Januar gegen Fürstenfeldbruck wieder an die starken Leistungen in der ersten Vorrunden-Hälfte anzuknüpfen.


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