Tischtennis: Sportbunds Oberliga-Herren bleiben ungeschlagen
Die Tischtennis-Herren des DJK Sportbund Stuttgart bleiben in dieser Spielzeit weiterhin ungeschlagen. Mit dem dritten 5:5, diesmal bei Tabellenführer FT 1844 Freiburg, landete das Team aus dem Stuttgarter Osten das dritte Unentschieden im vierten Spiel. Zusammen mit dem 7:3-Heimsieg gegen Kleinsteinbach/Singen rangiert die Mannschaft nun mit 5:3 Zählern im vorderen Mittelfeld der Tabelle.
„Das 5:5 fühlt sich an wie eine Niederlage!“ Sportbunds Spielertrainer Dauud Cheaib zeigt sich unmittelbar nach Spielschluss enttäuscht. Der Grund ist klar: Drei glatte Dreisatzsiege sowie zwei etwas knappere Viersatzerfolge standen nach zweieinhalb Stunden Spielzeit vor 40 Zuschauern auf der Habenseite der Stuttgarter Gäste. Auch die ersatzgeschwächten, wacker kämpfenden Freiburger erspielten sich drei klare 3:0 sowie einen knappes 3:1 im Doppel. Doch am Ende erinnerten sich alle Beteiligten an eine einzige Partie, die zum ultimativen Krimi wurde: Freiburgs Nummer vier, Dominik Reis lag gegen Mudi El Haj Ibrahim 1:2 nach Sätzen und 6:10 hinten, wehrte gleich sechs Matchbälle zum 15:13 ab. Und auch im Entscheidungssatz hatte es El Haj Ibrahim bei 10:8 und eigenem Aufschlag noch zweimal auf dem Schläger, das Match für sich zu entscheiden. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Mit 13:11 „klaute“ sich Reis auch diesen Satz und den Sieg. Hätte El Haj Ibrahim einen der Matchbälle genutzt, wäre es zu diesem Zeitpunkt 5:2 für Stuttgart gestanden. Hätte, wäre, könnte – am Ende trennten sich die beiden Teams 5:5.
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Je ein Doppel ging an Freiburg (Reis/Hugger mit 3:1 gegen Keshav/El Haj Ibrahim) und an Stuttgart (Cheaib/Fuchs 3:1 gegen Hennig/Brugger). Im vorderen Paarkreuz trumpfte abermals Dauud Cheaib nach je schwierigem Auftaktsatz mit zwei glatten Dreisatzsiegen gegen Brugger und Hennig groß auf, war mit seinen drei Zählern wieder der Fels in der Brandung für den Sportbund. Der 19-jährige Nachwuchsmann Jonathan Fuchs wird von Woche zu Woche stabiler. War er zunächst gegen Hennig trotz starker Leistung noch chancenlos, so siegte er im zweiten Einzel gegen Brugger doch sehr souverän mit 3:0.
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Im hinteren Paarkreuz spielte Freiburg seine Team-Ausgeglichenheit. Zwar gewann Vineet Keshav sehr sicher 3:1 gegen Routinier Hugger. Doch am Nebentisch gelang es Mudi El Haj Ibrahim nicht, dass beschriebene Spektakel gegen Reis für sich zu entscheiden. Dennoch waren beim Zwischenstand von 5:3 alle Chancen auf Seiten der Stuttgarter. Doch der nervlich noch vom ersten Einzel angeschlagene El Haj Ibrahim leistete gegen Hugger nicht mehr die erforderliche Gegenwehr. Nun waren alle Augen auf Keshav gerichtet. Nach einem glatten 5:11 im 1. Satz gegen Reis schien sich tatsächlich das Blatt zu wenden, als er 10:6 in Führung. Doch wie im ersten Einzel erwies sich Reis als starker Kämpfer und drehte auf 13:11. Im dritten Satz erneut die Chance für Keshav für eine Wende. Doch nach 9:6-Führung hieß es erneut 11:13, zur Ernüchterung des Sportbund-Quartetts.
Nach diesem 5:5 steht das Sportbund-Team mit 5:3 Punkten gut in der Tabelle, am nächsten Sonntag wartet die Auswärtspartie beim bisher Tabellenletzten TTV Ettlingen.
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gez. Thomas Walter
Handy: 0160-90 78 47 27
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