Presse: 1. Herren des DJK Sportbund Stuttgart mit Befreiungsschlag – Sportbund-Damen jetzt Tabellenführer der 3. Bundesliga Süd!

Foto: Sportbunds Spitzenspieler Alexandra Schankula und Dauud Cheaib führten die beiden Teams am Wochenende zu wichtigen Siegen.
Erfolgreiches Wochenende für die Tischtennis-Teams des DJK Sportbund Stuttgart: Während die Herren beim 6:4 gegen den TTC Odenheim nach drei knappen 4:6-Niederlagen in Folge für einen Umschwung sorgten, erspielten sich die Damen mit einem 6:1-Kantersieg gegen TuS Fürstenfeldbruck die alleinige Tabellenführung in der 3. Bundesliga Süd.

„Das war wichtig!“ Stefan Zimmermann, Sportbunds Betreuer der Oberliga-Herren atmet nach der knapp dreistündigen Partie gegen die Badener auf. Schließlich hatte die Mannschaft aus dem Stuttgarter Osten zuletzt trotz guter Leistungen eine Niederlagen-Serie zu verkraften gehabt. Und die jungen Sportbundler zeigten sich in großer Spiellaune – allen voran der routinierte Spielertrainer Dauud Cheaib, der seine drei möglichen Punkte lieferte. Besonders beeindruckend: die klaren Siege im Doppel gemeinsam mit Mudi El Haj Ibrahim (gegen Back/Frey) und im Einzel gegen Abwehrspieler Kleinert, dem in drei Sätzen ganze acht Punktgewinne gelangen. Schwieriger war für Cheaib da schon das intensive Duell gegen Pfeiffer, das er mit einem Viersatzsieg beendete. Cheaib lobte im Anschluss: „Pfeiffer ist schnell und kann die Spin-Ballwechsel mitgehen.“
Die junge Garde des Sportbunds mit drei Jugendspielern überzeugte ebenfalls: Während das Doppel von Jonathan Fuchs/Moritz Männle hauchdünn in vier Sätzen verloren ging, holten die Youngster im Anschluss alle jeweils einen ihrer beiden Einzelpunkte – ein echter Teamerfolg also. Mudi El Haj Ibrahim setzte sich in einem 50-minütigen zähen Kampf gegen Abwehrkünstler Kleinert durch. Dabei überzeugte er mit seinem ruhigen Spielaufbau und viel Geduld, siegte am Ende 11:6 im 5. Satz. Im hinteren Paarkreuz mussten sich sowohl Jonathan Fuchs als auch der erstmals in dieser Saison eingesetzte Moritz Männle jeweils dem früheren Sportbundler Christian Back, ebenfalls ein Abwehrer, nach intensiven Viersatzspielen geschlagen geben. Aber: Gegen den Odenheimer Frey setzten sich beide durch, Fuchs in drei klaren Sätzen, Männle wesentlich knapper in vier – ein starker Auftritt unter großem Druck im letzten Spiel. Die Entscheidung zum 6:4-Heimsieg war gefallen, der das Sportbund-Punktekonto auf 4:6 verbessert. Am kommenden Sonntag (13:30 Uhr) wird das Team aus Freiburg in der Halle Nord erwartet.
Kurzen Prozess dagegen machte tags darauf das Damen-Team in der 3. Liga. Gegen die ersatzgeschwächt und nur zu dritt antretende Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck gelang in nur 95 Minuten ein 6:1-Heimsieg. Lediglich die erst am Donnerstag von den Tischtennis-Europameisterschaften aus Linz zurückgekehrte Jung-Nationalspielerin Elisa Nguyen musste gegen Janine Hanslick eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen. Dabei gingen die Sätze 4 und 5 jeweils 12:14 an die bayerische Gästespielerin. Alle anderen Partien entschieden die Sportbundlerinnen doch recht deutlich. Lediglich einen einzigen Satz gaben die Gastgeber noch ab. Die wieder einmal überragende Mannschaftsführerin Alexandra Schankula sorgte gegen Felbermeier nach dem 1:1-Satzausgleich anschließend für klare Verhältnisse. Auch das Doppel mit Nguyen als auch das Einzel gegen Hanslick ging in drei Sätzen an Schankula, die mit 7:1 Siegen im vorderen Paarkreuz an zweiter Stelle der gesamten Liga steht. Überzeugend auch die Auftritte der erst 14-jährigen Rhea Zhu Chen, die ihr Match gegen Schultz in drei Sätzen gewann. Fatme El Haj Ibrahim musste mangels Gegnerin erst gar nicht an den Tisch, weder im Doppel noch im Einzel – ein Novum in solch einer hohen Spielklasse.
Nun wartet am kommenden Sonntag – zeitgleich mit dem Herren-Spiel in der Halle Nord – ein weitaus gefährlicherer Gegner. Die Bundesliga-Reserve des TTC Weinheim schlägt in Stuttgart auf. Es wird nach dem Auswärtssieg in Chemnitz sicherlich der zweite große Härtetest für die ambitionierten Sportbund-Damen. „Wir würden einen Aufstieg in die 2. Bundesliga annehmen“, war bereits aus den Reihen der Spielerinnen zu hören. Aber das ist mit Blick auf die noch sehr lange Saison Zukunftsmusik …

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