Sportbund-Damen übernehmen alleinige 3. Liga-Tabellenführung
Überragender Auftritt des Tischtennis-Damen-Teams vom DJK Sportbund Stuttgart: Vor 80 Zuschauern beim Tabellenvierten TTR Rastatt gelang nach knapp über zwei Stunden ein 6:0-Kantersieg. „Es sieht gerade sehr gut aus. Aber die Runde ist natürlich noch sehr lang“, kommentierte Mannschaftsführerin Alexandra Schankula das Husarenstück des Sportbund-Quartetts. Mit 12:0 Punkten bei einer gleichzeitigen Niederlage des bisher ebenfalls verlustpunktfreien Teams der SU Neckarsulm in Dachau steht das Team aus dem Stuttgarter Osten nun ganz alleine an der Tabellenspitze. In 2 Wochen folgt in Neckarsulm das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzen-Teams.
Eher weiter nach unten in der Tabelle muss sich das Herren-Oberliga-Team des Sportbunds nach einer 3:7-Auswärtsniederlage beim SC Staig (Bezirk Ulm) orientieren. Bei jetzt 5:9 Punkten stehen nun die drei Partien gegen die direkten Abstiegskonkurrenten am Tabellenende auf dem Programm. Dann hofft man im Lager des Sportbund auf Zählbares, um eine nervenaufreibende Rückrunde zu vermeiden.
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„Das war ein ganz knappes Spiel“, blickt Schankula auf den Spielverlauf zurück. Und in der Tat: Drei der sechs Partien endeten in fünf Sätzen, die beiden Partien von Rhea Zhu Chen (im Doppel mit Fatme El Haj Ibrahim gegen Gaiser/Wortmuth und im Einzel gegen Gaiser) gar erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Auch das zweite Doppel von Alexandra Schankula/Elisa Nguyen gegen die beiden Ukrainerinnen Vydruchenko/Kiziuk endete mit einem knappen Fünfsatzerfolg für die Stuttgarterinnen. Etwas deutlicher ging es in den übrigen drei Einzeln zu. Alexandra Schankula besiegte Kiziuk ebenso in drei Sätzen wie Elisa Nguyen gegen Vydruchenko als auch Fatme El Haj Ibrahim gegen Wortmuth. Fast ungläubig schauten die Spielerinnen und das Publikum am Ende auf die Anzeigetafel. Die zeigte trotz eines relativ knappen Gesamt-Ballverhältnisses von 222:269 ein klares „0:6“ an. Wenn es läuft, dann läuft´s – mit dieser platten Weisheit ist vielleicht zu erklären, warum derzeit nahezu alle knappen Einzelspiele an die Sportbund-Damen gehen. Bleibt zu hoffen, dass dieser Zustand noch lange anhält. Dann käme Alexandra Schankula zum Ergebnis, dass es immer noch sehr gut aussieht …
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Mit Verletzungssorgen musssten die Sportbund-Herren den Weg nach Ulm zum SC Staig antreten. Mudi El Haj Ibrahim, Standard-Nummer zwei, musste wegen Rückenschmerzen passen und so kam neben Ersatzmann Moritz Männle auch Peter Waddicor aus der 2. Herren zu seinem Oberliga-Debut in dieser Saison. Und trotz der Schwächung ließ sich das Ganze in den Doppeln gut an – und endete mit einer großen Enttäuschung. Sowohl Dauud Cheaib/Peter Waddicor (gegen die starken Richter/Zech) als auch Jonathan Fuchs/Moritz Männle (gegen Duffke/Huber) gelangten in den Entscheidungssatz – und hatten dort große Siegchancen. Fuchs/Männle führten im Entscheidungssatz bereits mit 7:5, bevor den Saigern alles gelang. Kurz danach wogte am anderen Tisch das Duell bis in die Verlängerung des 5. Satzes hin und her, bevor Cheaib/Waddicor mit 10:12 unterlagen. 0:2 also aus Stuttgarter Sicht und damit waren die Siegchancen auf ein Minimum geschrumpft. Dies bestätigte sich dann auch in den Einzeln. Lediglich der überragende Dauud Cheaib mit zwei Siegen gegen Zech (3:0) und Richter (3:1) sowie ein wacker kämpfender Moritz Männle (3:2 gegen Huber) gewannen ihre Einzel. Hervorzuheben ist das Duell zwischen Cheaib und dem ehemaligen Bundesligaspieler Richter, das sicherlich Zweitliga-Niveau besaß. Richter musste bei Satzbällen im Dritten zwei Netzroller hinnehmen, bevor Cheaib dann im 4. Satz beim 11:2 groß auftrumpfte. Nicht seinen besten Tag erwischte Jonathan Fuchs, der ins vordere Paarkreuz aufgerückt war, und dort ohne Satzgewinn blieb. Das gleiche Schicksal ereilte auch Peter Waddicor hinten, auch wenn er alle seine Sätze nur mit 8:11 und 9:11 verlor. Moritz Männle musste nach seinem Fünfsatzsieg im ersten Einzel im zweiten die Überlegenheit von Duffke in drei Sätzen anerkennen. Mit 7:3 sicherten sich die Gastgeber beide Punkte. Das Sportbund-Team trifft in zwei Wochen an einem Doppelspieltag auf Lokalrivale Untertürkheim und muss tags darauf nach Donzdorf. Dann hofft man auf eine Verbesserung des Punktekontos.


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