Presse: Sportbunds Damen siegen in der 2. Bundesliga 6:3 beim TuS Fürstenfeldbruck!

Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen: Drei Stunden lang duellierten sich die Damen des TuS Fürstenfeldbruck und des DJK Sportbund Stuttgart in der 2. Bundesliga. Am Ende setzte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten mit 6:3 durch, erspielte sich damit den dritten Sieg im vierten Spiel und steht mit 6:2 Punkten auf Platz vier.

„Das war ein Wahnsinns-Spiel, die Mädels waren so gut heute!“ Sportbunds Chef-Coach Andras Krenhardt ist auch Minuten nach dem hochklassigen Match vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt noch hoch begeistert. Und in der Tat lieferte das Stuttgarter Quartett in der voll besetzten Fürstenfeldbruck-Halle die beste Saisonleistung ab.

Der Start: Zwei völlig ausgeglichene Doppel (Alexandra Schankula/Amelie Fischer siegten nach 0:2-Rückstand hauchdünn gegen Motsyk/Nalisnikovska und Mitsuki Yoshida/Fatme El Haj Ibrahim vergaben gegen Badawy/Burandt einen Matchball im Entscheidungssatz) führten zum 1:1-Auftakt. Im Anschluss stellten Mitsuki Yoshida nach 1:2 Satzrückstand gegen die zweifache Ukraine-Meisterin Motsyk mit 11:3 und 11:1  sowie Mannschaftsführerin Alexandra Schankula nach abgewehrtem Matchball mit 14:12 im 5. Satz gegen die frisch gebackene afrikanische Mannschaftsmeisterin Badawy aus Ägypten die Weichen auf Sieg. Mit der 3:1-Halbzeitführung im Rücken erhöhte die an diesem Tag fulminant aufspielende Amelie Fischer gegen Burandt klar in drei Sätzen, während Fatme El Haj Ibrahim mit den Aufschlägen der zweiten Urkainierin im Fürstenfeldbruck-Team, Nalisnikovska, überhaupt nicht zurecht kam.

Die Führung auf 5:2 erhöhte die beindruckend stark agierende Yoshida, die Badawy in drei Sätzen sicher beherrschte. Was folgte, war ein nicht mehr zu überbietender Tischtennis-Krimi: Im Duell der Einser-Spielerinnen wehrte Alexandra Schankula zunächst im 4. Satz mehrere Matchbälle von Motsyk ab und siegte 18:16. Im 5. Satz hatten dann beide Spielerinnen ihrerseits Matchball, bevor die Fürstenfeldbruckerin das Glück auf ihre Seite zog und 14:12 siegte – standing ovation vom Publikum für beide Spielerinnen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – dachte sich Amelie Fischer. Der 19-jährigen Medizin-Studentin gelang es, die tückischen Aufschläge von Nalisnikovska nach zwei vergeblichen Versuchen zu Beginn fast sämtlich zu entschärfen und zeigte sich im offenen Spiel als die deutlich Bessere, siegte klar in drei Sätzen. Der 6:3-Erfolg war eingetütet und das Stuttgarter Quartett samt zehnköpfigem Anhang durfte jubeln.

In zwei Wochen, am 15. November, empfängt der Sportbund den TTK Anröchte, um tags darauf beim TTC Langen anzutreten.

Spielbericht | myTischtennis.de: TuS Fürstenfeldbruck – DJK Sportbund Stuttgart 3:6

Homepage TuS Fürstenfeldbruck: Mitsuki Yoshida machte den Unterschied

 

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