Pressemitteilung: 2. Bundesliga Damen – erster Erfolg für DJK Sportbund Stuttgart

Sportbund-Tischtennis mit zwei Siegen
Großer Tag für den DJK Sportbund Stuttgart: Erstmals in der Vereinsgeschichte gewann das Damen-Team aus dem Stuttgarter Osten ein Spiel in der 2. Bundesliga. Am Samstag wurden die Niedersachsen vom MTV Tostedt in knapp drei Stunden mit 6:2 bezwungen. Beide Doppel punkteten und Neuzugang Mitsuki Yoshida (Foto) erwischte mit zwei Einzel-Zählern einen Sahnetag.
Erfolg auch im parallel stattfindenden Oberliga Herren-Spiel: Dem Sportbund-Team gelang nach zwei Unentschieden mit 7:3 gegen die TTG Kleinsteinbach/Singen der erste Saisonsieg.

„Die Mädels haben stark gespielt!“ Sportbunds Damen-Coach Andras Krenhardt war nach Spielende erleichtert und erfreut zugleich. Im zweiten Heimspiel gelang dem Meister der 3. Bundesliga Süd und Aufsteiger der erste Saisonsieg. Nachdem vor drei Wochen zum Auftakt gegen Tabellenführer TTC Langweid noch beide Doppel verloren gingen, punkteten Alexandra Schankula/Amelie Fischer sowie Mitsuki Yoshida/Fatme El Haj Ibrahim diesmal doppelt. Lediglich die Partie Yoshida/El Haj Ibrahim gegen Gottschlich/Mikalauskyte stand bei 1:1 nach Sätzen und 10:10 kurzzeitig auf der Kippe. Doch mit 3:1 Sätzen sicherte sich das Sportbund-Team die 2:0-Führung – die erste Grundlage für den Heimsieg. Die zweite folgte in zwei Hitchcock-Krimis des vorderen Paarkreuzes: Mannschaftsführerin Alexandra Schankula rannte gegen Abwehr-Expertin Gottschlich bis zum 0:2 nach Sätzen und 9:9 einem Rückstand hinterher, um dann ihre Taktik zu finden und mit 11:9, 11:3 und 11:4 zu siegen. Noch knapper machte es die an diesem Tag überragende Mitsuki Yoshida, als sie nach einem 1:2 gegen Wiltschkova noch zweimal 11:9 gewann. Halbzeitstand damit 4:0.
Gar auf 5:0 erhöhte nach der Pause Amelie Fischer mit ihrem Viersatzsieg gegen Meyer. Es lag sogar ein 6:0-Kantersieg in der Luft. Doch die erst 16-jährige Fatme El Haj Ibrahim scheiterte trotz starker Leistung hauchdünn mit 9:11 im 5. Satz gegen Mikalauskyte. Nicht minder knapp unterlag Schankula mit 8:11 im Entscheidungssatz gegen Wiltschkova. Den Sack zu machte Yoshida, die sich gegen das Abwehrsystem von Gottschlich schlussendlich klar mit 11:1 im 4. Satz durchsetzte. Der 6:2-Sieg bedeutet für die Sportbund-Damen, sich mit jetzt 2:2 Punkten vom Tabellenende entfernt zu haben. In zwei Wochen geht es zum Baden-Württemberg-Derby nach Offenburg.
Auch das Herren-Team des Sportbunds siegte am Samstag in der Sporthalle Nord vor insgesamt 60 Zuschauern. Auch in deren Partie gegen die Nordbaden aus Kleinsteinbach/Singen brachten die Doppel eine Vorentscheidung. Zweimal lagen die Sportbund-Duos hinten, zweimal gelang die Wende. Besonders der erstmalig Auftritt von Mudi El Haj Ibrahim/Peter Waddicor überraschte, als nach einem 0:2-Satzrückstand noch ein 3:2-Sieg gelang. Auch Dauud Cheaib/Jonathan Fuchs drehten einen 0:1-Satzrückstand, siegten 3:1.
Wieder einmal die Säule des Sportbund-Teams war an diesem Abend Spielertrainer Dauud Cheaib. Er musste zwar sowohl gegen Tschunichin, als auch gegen Gass im ersten Durchgang Satzbälle abwehren, gewann aber am Ende jeweils in drei Sätzen. Ganz starker Auftritt im vorderen Paarkreuz vom 19-jährigen Sportbund-Youngster Jonathan Fuchs. Hatte er in der ersten Partie gegen Gass noch Pech, als er im 4. Satz einen Matchball nicht nutzen konnte, so drehte er gegen Tschunichin einen 1:2-Satzrückstand noch zum Fünfsatzsieg.  Entscheidend für die Sportbund-Stärke war an diesem Abend, dass Mudi El Haj Ibrahim nach vier Einzel-Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen endlich zu seiner Normalform fand. Aggressiv und auf schnellen Beinen besiegte er nach jeweils verlorenem Auftakt-Satz Berbner und Patil jeweils noch sicher mit 3:1. Nichts Zählbares konnte dagegen Peter Waddicor im Einzel verbuchen, obwohl er gegen die gleichen Kontrahenten bis in den 5. Satz hinein Paroli bot, dort dann aber klar unterlag.
Mit 4:2 Punkten sind die Sportbund-Herren gut aus den Startlöchern gekommen. Am kommenden Samstag geht es zum aktuellen Tabellenführer FT 1844 Freiburg.

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