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Pressemitteilung: TSG Kaiserslautern – Sportbund Stuttgart 9:2

Gabriel Gaa Saison 2016-17 Groß

Sportbund kämpft in Kaiserlautern vergebens

Tischtennis-Regionalligist DJK Sportbund Stuttgart verlor beim Tabellenzweiten TSG Kaiserslautern nach knapp drei Stunden Spielzeit 2:9. Nach schwachem Auftakt in den Doppeln steigerte sich die Mannschaft, ließ aber zwei große Chancen liegen, die Partie enger zu gestalten. Das Team aus dem Stuttgarter Osten steht mit 16:14 Punkten weiterhin auf Rang vier. Diese Platzierung kann durch Siege in den kommenden Heimspielen gegen Wirges (1.04.) und Gröningen-Satteldorf (22.04.) bis zum Saisonende gefestigt werden. Foto: Gabriel Gaa behielt im Einzel die Nerven und holte einen der beiden Sportbund-Zähler.   

„Die sind auf allen Positionen stark besetzt.“ Zählschiedsrichter Wolfram Auch fasst seinen Eindruck nach der Regionalliga-Partie in der Pfalz zusammen. „Kaiserslautern war einfach besser.“ Und in der Tat: Mit ihren vier Profis an der Spitze und einem guten hinteren Paarkreuz war für die Gäste aus Stuttgart von Anfang an nicht mehr als ein ordentliches Resultat drin. Zudem musste der Sportbund auf Stammspieler Alexander Frank verzichten. Die Vorentscheidung fiel bereits in den Doppeln: An beiden Tischen führte der Sportbund zu Beginn 10:8 im 1. Satz. Symptomatisch: Diese kleine Chance, gleich ein Ausrufezeichen zu setzen wurde in beiden Fällen vergeben. Und so unterlagen Sven Happek/Jonas Becker (0:3 gegen Horshkov/Stofleth), Dauud Cheaib/Matthias Schulze-Kadelbach (0:3 gegen Adamiak/Witkowski) und Carlos Dettling/Gabriel Gaa (1:3 gegen Marinkovic/Martin) jeweils klar. Erste Ernüchterung machte sich breit – jedoch keine Resignation, das Team wehrte sich:

Carlos Dettling Saison 2016-17 GroßDauud Cheaib (Foto) setzte sich in drei klaren Sätzen gegen Horshkov durch, blieb bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin in der Rückrunde ungeschlagen. Im zweiten Spitzenduell wuchs Jonas Becker über sich hinaus, bot Adamiak – einen der drei Top-Spieler der Liga – ein Duell auf Augenhöhe. Sowohl im 3. als auch 4. Satz hatte Becker Satzball. Es reichte nicht ganz. Mit der 1:3-Niederlage war der alte Abstand und 4:1-Führung für die Pfälzer wieder hergestellt. Ein wie entfesselt aufspielender Marinkovic zermürbte den gewiss nicht schlecht agierenden Sportbund-Youngster Carlos Dettling und siegte in drei klaren Sätzen. Anders die zweite Begegnung im mittleren Paarkreuz: „Das darf ich nie verlieren“, trauerte Spielertrainer Sven Happek der Partie noch Stunden später hinterher. Und tatsächlich: Nach zwei starken Sätzen hatte er in der Verlängerung des 3. Satzes zwei Matchbälle gegen Witkowski. Doch der wurde sicherer, Happek zusehends mutloser und passiver. Es kam, wie es kommen musste. Kaiserslautern holte sich auch diese Partie mit einem Fünfsatz-Sieg. Den Rückstand nicht verkürzen konnte Matthias Schulze-Kadelbach, Ersatzmann aus dem Sportbund-Verbandsliga-Team. „Der Junge hat sich jedesmal umgestellt, wenn es bei mir endlich lief“, analysierte er nach dem 0:3 gegen den 14-jährigen Cornelius Martin und lobte seinen Kontrahenten. Viel knapper ging es im zweiten Match des hinteren Paarkreuzes zu. Gabriel Gaa (Foto) lieferte ein Duell auf Biegen und Brechen. Sein Gegenüber Stofleth, immerhin Pfalz-Einzelmeister und in der 2. Mannschaft noch ungeschlagen, ging zweimal nach Sätzen in Führung. In der Endphase behielt Gaa dann die Nerven und war in der Verlängerung des 5. Satzes der etwas aktivere Spieler. Mit seinem 13:11 holte er den zweiten Punkt für Stuttgart.Gabriel Gaa Saison 2016-17 Groß

Diese Vorlage konnten die Akteure des Sportbunds aber nicht nutzen. In einem Match auf Zweitliga-Niveau kämpften Cheaib und Adamiak um jeden Zentimeter. Bei 1:1 nach Sätzen und 6:8 nahm Adamiak eine Auszeit. In der Verlängerung des Satzes hatte Cheaib noch zweimal die Chance auf dessen Gewinn. Doch Adamiak steigerte sich mit seinem brutalen beidseitigen Topspin-Spiel und hatte zusehends mehr Kraftreserven. Seit 3:1-Erfolg bedeutete die erste Rückrunden-Niederlage von Cheaib und für Kaiserslautern die 8:2-Führung. Großer Sport auch am Nebentisch, als Becker eine 2:0-Satzführung und 9:6 im 4. Satz nicht zum Sieg nutzen konnte. Kontrahent Horshkov, der zwischenzeitlich schon wegwerfende Handbewegungen gezeigt hatte, spielte noch einmal „alles oder nichts“ – und traf zum Leidwesen von Becker. Mit 11:9 und 11:3 gingen die Sätze vier und fünf an Kaiserslauterns Nummer zwei – ein Spiegelbild der wenigen Chancen, die der Sportbund nicht nutzen konnte. Aber es war auch ein Spiegelbild der Überlegenheit Kaiserslauterns insgesamt. Die Gastgeber besiegten tags darauf auch Spitzenreiter Wöschbach und haben nur noch einen Punkt Rückstand auf Platz eins. Für den Sportbund geht es dagegen am kommenden Samstag (17:30 Uhr, Sporthalle Nord) gegen den TTC Wirges (Tabellenachter) darum, das Punktekonto zu verbessern, um am Saisonende den maximal erreichbaren Platz vier zu untermauern.

TSG Kaiserslautern – DJK Sportbund Stuttgart 9:2

 

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