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Umfrage: Was machen ehemalige SB-ler? Heute: Melanie Heilemann (Nr. 40)

Melanie Heilemann (34 Jahre) machte ihr bisher letztes Spiel am 26.10.2014 in Offenburg für unsere erste Damen-Mannschaft. Davor hat sie seit 2009 immer gespielt, nachdem sie zuvor nach 3 Jahren Pause vom TuS Hausen zu uns gewechselt war. Melanie war sehr ehrgeizig und hochmotiviert, hatte gute Kontakte zu ihren Mitspielerinnen, war immer ein Vorbild an Einsatzbereitschaft und trug in hohem Maße zum Aufschwung der Damen beim Sportbund bei!

Dem Sport ist sie zum Glück erhalten geblieben; als Personal Trainerin arbeitet sie auch hier sehr engagiert und erfolgreich – wie einige Sportbundler aus Erfahrung bestätigen können.

 

Spielst du noch TT?

Nein. Seitdem ich 2014 beim DJK SB Stuttgart aufgehört habe, habe ich tatsächlich nie mehr einen TT-Schläger in die Hand genommen. Mein Job als Personal- Trainerin hatte mich damals schon voll in Anspruch genommen, sodass ich den Schläger von heute auf morgen an den Nagel hängen musste.

Allerdings bin ich dem Tischtennis treu geblieben, da ich seit einigen Jahren die Nachwuchstalente Annett Kaufmann, Lea Lachenmayer und Len Müller in der Athletik betreue. Aber auch eine griechische Tischtennis-Nationalspielerin sowie ein Nachwuchstalent aus Hessen trainiere ich online. Ehrlich gesagt hat es mich bislang überhaupt nicht in den Fingern gejuckt, zum TT-Schläger zurückzugreifen. Wenn ich in meiner Freizeit einen Schläger in die Hand nehme, dann ist es eher der Badminton-Schläger. Aber ich sage immer: „Sag niemals nie“ 😊.

 

Wie fandest Du die Zeit beim Sportbund im Rückblick?

Damen 1 2009/2010: Melanie Heilemann, Antje Schoknecht, Sabine Holzwarth und Simone Wenninger

Die Zeit beim Sportbund war eine wirklich schöne Zeit. Als ich damals, 2009, zum Studieren nach Stuttgart kam, ging ich zunächst in den Hochschulsport. Nachdem mich Florian Treß (TSV Georgii Allianz) zwanzig Minuten hat spielen sehen, sagte er: „Du gehörst zum Sportbund.“ Und er hatte recht. Es war nicht nur die Mannschaft, in der ich mich wohl fühlte (hierzu zählen vor allem Ellen Wohlfart und Jenny Klemann), sondern auch das gesellschaftliche Drumherum. Stefan „Molsi“ Molsners Kochkünste nach Spieltagen kombiniert mit Minitisch-Turnieren oder auch die offenen Turniere (Stichwort: Mettingen) waren legendär. Aber auch an die Deutschen Meisterschaften der DJK-Vereine in Krefeld kann ich mich sehr gut erinnern. Wider Erwarten holte ich damals mit Jenny Klemann im Doppel die Goldmedaille. Das war abgefahren 😊.

Melanie Heilemann und Jenny Klemann bei der Siegehrung im Damen-Doppel

 

Verfolgst Du noch, wie es bei uns so läuft?

Ganz ehrlich? Nein. Shame on me. Aber ich bekomme es natürlich durch Kontakte immer mal wieder mit, was so geht.

 

Falls Du noch etwas sagen willst …

… Hach ja – Wenn ich jetzt wieder an die Zeit zurückdenke, war es wirklich eine absolut tolle Zeit. Lustig finde ich aber immer noch die unterschiedlichen Auffassungen von Breiten- und Leistungssport 😊.

Ich wünsche dem Verein weiterhin alles Gute. Dahinter steckt eine Heidenarbeit, die viele Leute unterschätzen!

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