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Umfrage: Was machen ehemalige SB-ler? Heute: Rolf Jäger (12)

Über ein halbes Jahrhundert ist es her, als er für den Sportbund spielte: Rolf Jäger war von 1967 bis 1969 Teil der 1. Herren – in der Oberliga, der damals höchste deutsche Spielklassen. In den Aufstiegsspielen zur neu gegründeten Bundesliga scheiterte das Team 1969. Anschließend wechselte Jäger nach Westdeutschland, wurde Deutscher Meister im Herren-Doppel sowie mit der Mannschaft (1972 mit dem Mettmanner TTV).

Bei den Arbeiten für das Buch „75 Jahre Sportbund“ hat Thomas Holzapfel mit Rolf Jäger gesprochen. Aus den Aufzeichnungen hier einige Passagen, passend zu den Fragen:

Spielst du noch TT, wenn ja, wo?

Nein. Ab und zu schaue ich noch TTC Ottenbronn vorbei. Bei dem Verein, für den er zuletzt im Frühjahr 2016 in der Verbandsklasse am Tisch stand – und damals gegen den SC Staig sogar noch ein Einzel für sich entschied.

Foto: Rolf Jäger (links) mit Eberhard Schöler im Jahr 1969.

Wie fandest Du die Zeit bei uns im Rückblick?

„Die Zeit beim Sportbund hat mich besonders geprägt, sie stellte die Weichen für meine Zukunft. Sportlich gesehen kam ich als Nummer sieben ins Team, gegangen bin ich als Nummer eins. Mit Elmar Stegmann und Elmar Schneider pflege ich noch heute gute Freundschaften. Über die Sportbundler wurde ich auch zum Studium angespornt“, sagt der Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, der zurzeit noch als Geschäftsführer von drei Firmen im Immobilienbereich agiert.

Verfolgst Du noch, wie es bei uns so läuft?

„Ich verfolge den Tischtennissport noch, schaue im Internet regelmäßig auf Ergebnisse und Tabellen, aber inzwischen ist auch eine gewisse Distanz vorhanden.“

Frei, falls Du noch sonst was sagen willst?

„Nicht nur sportlich und beruflich, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene brachte mich der Verein weiter. Er hat mir in jeder Hinsicht den Weg in die Welt geöffnet.“

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