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Umfrage: Was machen ehemalige SB-ler? Heute: Thomas Mertens (Nr. 38)

Thomas Mertens (41 Jahre) und sein Bruder Stefan (43) kamen 1991  vom GV Sommerrain zusammen mit ihrem damaligen Trainer Bernhard Kull zum Sportbund. Thomas war mehrere Jahre unter den besten seines Jahrganges in Württemberg. Er wurde 1994 mit der Schülern 1994 in einem dramatischen Finale deutscher Vizemeister. Siehe EER 1994 (Seite 42 ff). Thomas war immer sehr trainingsfleißig, doch spielt sein Körper das ein oder andere Mal damals nicht mit – mittlerweile ist er jedoch ein topfitter Athlet. 2004 zog es ihn in die USA, wo er seither lebt. Leider – aus unserer Sicht. Er selbst ist in Amerika beruflich ein gefragter Mann: Als Professor (finance department) arbeitete er an der Universität New York, mittlerweile an der Federal Reserve Bank (FED) in San Francisco. Anekdote am Rande: Dies erfuhren auch Ebi Koning und Melanie Heilemann, als sie ihn in New York rein zufällig vor der Stadtbibliothek trafen!

Spielst Du noch Tischtennis?

Leider spiele ich zur Zeit gar nicht mehr. Als ich 2004 in die USA gezogen bin, habe ich aufgehört, Tischtennis zu spielen. 2011 hat mich das Tischtennis-Fieber mal wieder gepackt und habe für ein paar Jahre die Tischtennis Mannschaft der New York University gecoacht. Das war ein Riesen-Spaß! Wir hatten gute Damen- und Herren-Teams und haben sogar zwei dritte Plätze bei den nationalen Uni-Meisterschaften geholt. Als wir 2015 in die Bay Area gezogen sind, habe ich den Schläger allerdings wieder an den Nagel gehängt. Ab und an habe ich noch im Büro gespielt. Aber seit Anfang letzten Jahres haben wir von zu Hause aus gearbeitet. Jetzt, da mein Sohn bald sieben wird, muss ich mal versuchen, ob ich ihn zum Tischtennis führen kann.

Platz vier bei der Württembergischen Jugendmannschaftsmeisterschaft (U18) 1994: Thomas Mertens, Vasilios Papadopoulos, Werner Meyer, Eberhard Koning (hinten), Thomas Walter, Stefan Molsner, Mihael Guncic (Mitte) und Florian Kobler, Georgios Papadopoulos, Magnus Mößner (vorne)

 

Wie fandest Du die Zeit beim Sportbund im Rückblick?

Die Zeit beim Sportbund war unglaublich. Ich habe ja so ziemlich meine gesamte Jugend beim Sportbund gespielt. Irgendwann habe ich dann auch Training gegeben und bei administrativen Aufgaben geholfen. Ich glaube, dass die Zeit meine Einstellung für mein restliches Leben signifikant mitbestimmt hat. Die Gemeinschaft beim Sportbund ist fantastisch. Sobald Du einen ehemaligen Mannschaftskameraden triffst, ist alles wieder wie früher!

 

Thomas spielte u.a. auch erfolgreich beim internationalen LBS-Cup

 

Verfolgst Du noch, wie es beim Sportbund läuft?

Ich schaue gelegentlich auf die Homepage. Und ab und zu treffe ich Sportbundler, die mich dann wieder auf den neuesten Stand bringen. Darüber freue ich mich riesig. Ich würde gerne auch mal wieder einen Spieltag miterleben.

 

 

 

Was willst Du sonst noch sagen?

An Thomas Walter und Stefan Molsner: Unglaublich, was Ihr mit dem Verein auf die Beine gestellt habt. Eine solche Gemeinschaft mit Leistungssport zu verbinden, ist wirklich außergewöhnlich.

Herren 2 im Jahr 1999/2000: hinten: Dauud Cheaib, Martin Vilc, Kosta Tsiliakas, Andreas Knoblauch (Beyer), Alex Wache, vorne: Thomas Mertens, Eberhard Koning

 

Thomas hat noch beste Kontakte nach Stuttgart, da er regelmäßig an Weihnachten am Zockerturnier bei Stefan Molsner teilnimmt; hier 2009: Thomas Mertens, Calin Pocanschi, Slavica Markovic, Felix Friedrich, Rosana Mössner, Magnus Mössner, Meron Lindner, Stefan Krieger, Mike Behringer, Dauud Cheaib, Irene Ivancan (hinten), Egmont Wittenberger, Alexander Goerke, Max Foehl, Tim Kimmerle (vorne)

 

 

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