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Umfrage: Was machen ehemalige SB-ler? Heute: Anja Löffler (Nr. 37)

Anja Schmid, wie sie damals noch hieß, kam zur Saison 2002/2003 mit 22 Jahren zum Sportbund. Ein erstes sportliches Ausrufezeichen setzte sie mit dem Gweinn der Damenvereinsmeisterschaft 2002 (siehe EER 3 2002) 😊. Nach 10 Jahren wechelte Sie 2012/2013 zunächst zum zum TSV Notzingen Wellingen. Zwei Jahre später dann zum TSV Weilheim, wo sie noch immer spielt. Anja trug als Teamchefin maßgeblich zum Aufschwung unserer Damen bei, stieg mehrmals auf und war immer eine großartige Teamplayerin!

 

Spielst Du noch Tischtennis?

Ja, ich spiele in Weilheim in der Bezirksliga/ Landesklasse. Ich habe dort sehr nette Mitspielerinnen gefunden, bei denen das Pizzaessen und Sekttrinken nach dem Spiel fest dazugehört (das ist mir inzwischen wichtiger als der sportliche Erfolg). Nachdem ich jahrelang (auch beim Sportbund) die älteste Spielerin in meiner Mannschaft war, bin ich jetzt das Küken und fühle mich in der Rolle ganz wohl.

 

Wie fandest Du die Zeit beim Sportbund im Rückblick?

Ich habe mich beim Sportbund sehr wohl gefühlt und das obwohl anfangs sehr wenige Damen dort waren. Bei meinem ersten Training spielte ich mit Sarah Kornau. Als dann nach und nach Simone Wenninger, Jenny Klemann, Sabine Holzwarth und Antje Otten dazukamen, waren wir ein tolles Team.

Saison 2004/2005 in der Bezirksliga Stuttgart-Rems: Simone Wenninger (heute Trenkel), Sandra Ulmer, Anja Schmid, Ivonne Staller, Sabine Holzwarth, Antje Otten (heute Krüger)

Wir marschierten durch die Landesliga und schafften dann sogar den Aufstieg in die Verbandsliga. Wir waren alle im ähnlichen Alter und bei den anderen Mädels spielten auch alle Partner Tischtennis. Sowohl nach den Auswärtsspielen als auch nach den Heimspielen kehrten wir danach in der Pizzeria Musica ein. Ich fand auch toll, dass beim Sportbund alle Generationen vereint waren. Mit Horst Mahle habe ich mich sehr gut verstanden, er war einer unserer treusten Fans. Seit der Zeit beim Sportbund ist bei mir die Familie in den Vordergrund gerückt (Inzwischen haben wir drei Kinder). Und dennoch ist mir Tischtennis nach wie vor wichtig. Ich bin froh, dass man diesen Sport so lange betreiben kann. Und ich freue mich immer, wenn ich jemanden von der DJK treffe. Als ich mal nach Jahren zum Training vorbeigeschaut habe (muss gegen 2015 gewesen sein), dachte ich für einen Moment, dass in der Bergerhalle die Zeit stehen geblieben ist, wie eh und je waren Thomas Walter und Stefan Molsner in der Halle und trainierten die verschiedenen Mannschaften. Ich glaube, mir wurde erst da bewusst, wie unglaublich dieses Engagement ist und wie vielen Kindern Freude am Tischtennis vermittelt wurde. Es freut mich, dass jetzt auch richtig viele Damen bei euch spielen.

Anja, 2002 mit Simone Wenninger, Sarah Kornau und Sabine Holzwarth

Verfolgst Du noch, wie es bei uns läuft?

Ich schau immer mal wieder auf der Homepage vorbei. Ich muss aber zugeben, dass mich so Dinge wie Hochzeiten und Geburten von meinen Tischtennismädels von damals mehr interessieren als der Tabellenstand der Mannschaften.

Was willst Du sonst noch sagen?

Liebe Grüße an alle und bewahrt euch euer Gemeinschaftsgefühl und eure Freude am Tischtennis 😊

 

Aufstieg 2005/2006: Yenni Klemann, Anja Löffler, Simone Wenninger, Sabine Holzwarth, Antje Otten

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