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Umfrage: Was machen ehemalige SB-ler? Heute: Werner Meyer (Nr. 43)

Werner Meyer (44 Jahre) kam 1990 zum Sportbund, spielte dort bald in der 1. Jungen U18 und später im ersten Herrenteam. Werner war ein Vorbild an Einsatz und Kampfkraft und lange Jahre eine wichtige Stütze im Verein. Nachdem er Anfang des neuen Jahrhunderts  umgezogen war, kam er 2012/2013 nochmal für ein Jahr in unsere 4. Mannschaft, wechselte dann jedoch zur KSG Gerlingen, wo er im Mai 2015 ausgerechnet gegen Sportbund sein bis dato letztes Spiel machte.

Werner arbeitet mittlerweile als Personalberater und hat eine kleine Familie gegründet.

Spielst Du noch TT?

Nein, seit fast sechs Jahren nicht mehr. Die letzte Station war bei der KSG Gerlingen mit einer klasse Oldie-Truppe in der damaligen Verbandsklasse. Nachdem wir in der Relegation an Sportbund 2 gescheitert sind, musste ich einfach aufhören 😉

Davor war ich während meines Studiums in Hamburg u. a. beim HSV in der Hamburg- und Oberliga Nord gemeinsam mit Ex-Sportbundler Stefan „Stepke“ Krieger im Einsatz, was rückbetrachtet ebenfalls Highlight-Charakter hatte.

Inzwischen verbringe ich die Wochenenden mit Freunden (wenn’s mal wieder funktioniert in den aktuellen Zeiten), sowie meiner Frau & Tochter Luna (3 Jahre alt). Dies neben meinem eigentlichen Job in der Personalberatung.

 

Sportbund-Spieler- und Trainerlegende Rudi Piffl hat Werner in den Anfangsjahren stark geprägt

Wie fandest Du die Zeit bei SB im Rückblick?

Abgefahren und schwer, in ein paar Sätze zusammenzufassen.

Definitiv die prägendste Zeit und auch emotional meine persönliche „TT-Heimat“.

Als 12-jähriger bin ich Anfang der 1990er durch meine Eltern (langjährige Mitglieder der Ski- und Wanderabteilung) zum SB gekommen, da ich mich sportlich bei damaliger Zugehörigkeit zur Schüler Top 12 in Ba-Wü noch weiter verbessern wollte.

Dieser Schritt war dann in sportlicher, wie auch persönlicher Hinsicht ein Glücksfall für meine Familie und mich (inklusive familienübergreifender Freundschaften).

Auch der Multi-Kulti-Charakter von Ostheim ist schon zu damaligen Zeiten hervorzuheben, da es vorrangig nie um die Zugehörigkeit zu einer Nationalität oder Grüppchen-Bildung ging, sondern um den Zusammenhalt und die Gemeinschaft mit unterschiedlichen Charakteren und Persönlichkeiten, die den Verein positiv beeinflusst und geprägt haben.

TT-seitig wurde Anfang der 1990’er zudem die sportliche Leistungsdichte durch die Zugänge von Stefan „Molsi“ Molsner als Coach & den damaligen Spielern von DJK Stuttgart-Süd im Jugendbereich zudem nochmals deutlich erhöht.

Dankbar bin ich auch einer Vielzahl von unterschiedlichen Trainern, die ich miterleben durfte und die auch abseits der TT-Platte Großartiges im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung geleistet haben (was einem leider immer erst im Nachgang zu 100 % bewusst wird). Großes Danke an die Runde der verantwortlichen Trainer, auf deren einzelne Nennung ich verzichten möchte und auf die am Ende des Tages immer Verlass war! Außnahmen Rudi Piffl und Thomas Walter, die beide großen Anteil daran hatten, dass ich TTspielte.

Einprägsame Erinnerungen sind bei mir vor allem mit den Heimspieltagen in der alter Ostheimer Realschul-Turnhalle verbunden, die mit meistens deutlich mehr als 100 Personen ge- und überfüllt bis auf die letzten Bankreihen war, als uneinnehmbare Festung beim Gegner galt (haben wir uns damals zumindest immer eingeredet und bis auf den letzten Schweißtropfen gefightet). Ein echter Heimvorteil in Zeiten der Verbands- und Oberliga Baden-Württemberg.

Stichwort Oberliga: der damalige Aufstieg aus der VL verbinde ich neben dem Titel mit Jungen 1 (Meister Ba-Wü / Süddt. Meister / Platz 4 in Deutschland) als schönste Erfolge im Rückblick.

Damals (1998/1999) als Verbandsliga-Meister: Georgios Papadopoulos, Werner Meyer, Stefan Krieger, Petr Nedoma, Mario Lietzau, Thomas Walter (v. l.)

 

 

Verfolgst Du noch, wie es bei uns läuft?

Ja, schaue in der Tat sonntags und Anfang der Woche nach wie vor regelmäßig bei click-TT und auf Eure HP nach den Resultaten vom WE… (werd ich auch nicht abstellen können).

 

Was willst Du uns noch sagen?

Herzliche Grüße an die ehemaligen Mannschaftskameraden / Mitstreiter / Trainer / Eltern und an alle, die mich noch kennen!

Auch wenn ich seit einigen Jahren kein Heimspiel mehr besucht habe, werde ich definitiv in normalen Zeiten wieder mal vorbeikommen, um alte Bekannte und Freunde wieder zu sehn‘.

Vielleicht lässt sich ja sogar ein Ehemaligen-Treffen im Zusammenhang mit einem Heimspieltag einrichten?

Definitiv toll zu sehen, wie Ihr es nach wie vor hinbekommt, so viele unterschiedliche Mannschaften sowie Interessen (Freizeit- vs. Leistungssport) organisiert zu bekommen…

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