« Vorheriger Artikel | Nächster Artikel »


Interview mit Lukas M. Mürdter (Pusch-Data GmbH) – unser neuer Werbepartner

Lukas M. Mürdter, kaufmännischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Pusch-Data GmbH, sprach im Interview mit Stefan Molsner, Thomas Walter und Julian Martucci (Sportbund-Vorstand) über die Beweggründe für die Zusammenarbeit zwischen dem IT-Dienstleister und der Tischtennis-Abteilung des DJK Sportbund Stuttgart.

Zu Beginn des Jahres 2021 hat sich Pusch-Data entschieden, mit dem DJK Sportbund Stuttgart Tischtennis eine Werbepartnerschaft zu starten.
Pusch-Data mit Sitz in Eislingen ist als IT-Dienstleister fest in der Region Süddeutschland verwurzelt. Neben Kunden aus der Region betreut das Unternehmen Top-Unternehmen aus ganz Deutschland mit Niederlassungen in der ganzen Welt. Pusch-Data ist stolz darauf, sich deutschlandweit bei vielen hochkarätigen Unternehmen einen Namen gemacht zu haben. Diese begleitet und unterstützt Pusch-Data bei weltweiten. Innovation verbunden mit Tradition zeichnet Pusch-Data aus. Visionen bereiten dabei den Weg in die Zukunft.

Herr Mürdter, wir freuen uns, dass wir mit der Tischtennisabteilung des DJK Sportbund Stuttgart zukünftig mit Pusch-Data zusammenarbeiten können. Welche Gemeinsamkeiten sehen Sie zwischen Ihrem Unternehmen und dem Sportbund?
Da fallen mir drei Gedanken besonders auf: Der Sportbund setzt auf eine Leistungssport-Struktur. Soll auf Dauer Erfolg gelingen, braucht es Menschen mit Ausdauer, Fleiß und großem Engagement. Mitarbeiter mit diesen Eigenschaften arbeiten auch für Pusch-Data. Zum Zweiten setzt das Sportbund-Tischtennis seit Jahrzehnten auf eine intensive Jugendförderung. Jeder wird entsprechend seinem Talent und Eifer unterstützt. Das imponiert uns. Entsprechend fördern wir unsere Eigengewächse. Und schließlich ist der Sportbund sehr aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit, täglich werden Homepage und Soziale Medien aktualisiert. Auf diese Weise mit den Kunden in Verbindung zu bleiben, entspricht auch unserer Philosophie.
Auch der Gedanke des sozialen und demokratischen Engagements des Vereins waren für Pusch-Data ausschlaggebend, sich als Sponsoring-Partner zu engagieren. Besonders toll bewerten wir die Vereinsarbeit in der Integration und Inklusion.

Sie unterstützen mit Pusch-Data viele regionale Vereinen – egal ob Fußball, Handball oder den gesamten Verein. Welchen Mehrwert versprechen Sie sich von der Sportbund-Werbepartnerschaft?
Der Output von Sportmarketing ist schwer messbar. Unser Motiv ist zunächst: Bei allen Sponsoring-Partnern vereinen sich die Leitsätze Teamspirit, Zuverlässigkeit, Engagement und Fairness, die wir auch bei Pusch-Data leben. Darüber hinaus werten wir die Erfolge der Partnerschaften aus. Die strategische Ausrichtung ist, in der Region noch bekannter zu werden und so Kundenkontakte zu generieren. Da ist der Sportbund mit seinen 30 Mannschaften als größter Tischtennisverein in Süddeutschland eine gute Adresse.

Pusch-Data feierte letztes Jahr 25-jähriges Bestehen. Sie sind seit April 2018 bei Pusch-Data – warum sind Sie damals zu Pusch-Data und nicht zu einem großen Konzern gewechselt?
Um ehrlich zu sein, weil ich in meinem Bereich eine „grüne Wiese“ vorgefunden habe, die ich so gestalten konnte, wie ich es wollte. Außerdem bestand von Anfang an die Option, mich am Unternehmen beteiligen zu können. Vor allem aber hat mich beeindruckt, dass hier Menschen arbeiten, die trotz des Erfolgs noch so ehrgeizig sind und Lust haben, etwas zu bewegen. Da wollte ich mitmachen.

Beschreiben Sie Pusch-Data in 3 Worten!

sympathisch, kundenorientiert, familiär

Was macht Ihrer Meinung nach Pusch-Data einzigartig?
Wir transformieren jahrzehntelanges Enterprise-Knowhow in den Mittelstand – ohne verkrustete Strukturen und mit einem motivierten, engagierten Team. Ebenfalls einzigartig macht uns der unbedingte Wille, immer besser werden zu wollen sowie der strategische Weitblick, neue Technologien und Trends frühzeitig zu identifizieren und zu leben. Wir bleiben stets unzufrieden.

Warum sollten sich Unternehmen, wenn es um das Thema Managed Service geht, für Sie als Dienstleister entscheiden?
Der Mehrwert und Nutzen des Kunden stehen immer im Vordergrund. Wir etablieren unseren Kunden durch standardisierte und automatisierte Abläufe eine stabile, sichere und vor allem kosteneffiziente IT-Umgebung. So haben unsere Kunden Zeit, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Wie haben Sie es geschafft, sich beim Mittelstand einen Namen zu machen?
Durch den Blick über den Tellerrand hinaus sowie kontinuierliche, qualitativ hochwertige, bodenständig ehrliche Arbeit.

Wo sehen Sie Pusch-Data in 10 Jahren?

In zehn Jahren ist Pusch-Data der Anbieter für intelligente Managed Services sowie Datenanalyse und IT-Security der nächsten Generation. Außerdem sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und leisten weiterhin gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern, Partnern und Kunden einen nachhaltigen Beitrag. Wir leben eine offene Unternehmenskultur, bei der das Team unabhängig vom Arbeitsort füreinander da ist.
Als Innovationstreiber generieren wir kontinuierlich Nutzen für unsere begeisterten Kunden, die unsere wirtschaftliche Zukunft sichern.

Zu Ihren Kunden gehören hauptsächlich mittelständische Unternehmen, aber auch Konzerne. Gibt es einen großen Unterschied in den Dienstleistungen?
Im Konzernumfeld haben wir bereits vor vielen Jahren den Wechsel zu Managed Service-Verträgen vollzogen, wohingegen beim Mittelstand die Idee der festkalkulierbaren IT-Services mit garantierten Leistungsmerkmalen jetzt erst langsam ankommt.
Der größte Unterschied liegt jedoch darin, dass im Mittelstand oft noch mit der Geschäftsleitung oder bevollmächtigten Entscheidern gesprochen wird, welchen die Auswirkungen einer nicht funktionierenden IT schnell bewusst werden.
In Konzernen werden stattdessen oft politische Entscheidungen getroffen. Der Nutzen und die Sinnhaftigkeit werden dabei das ein oder andere Mal hintenangestellt.

Was müsste der Mittelstand denn Ihrer Meinung nach tun, damit in diesem Bereich eine nachhaltige Veränderung stattfinden könnte?
Aufgrund des Fachkräftemangels sind interne IT-Abteilungen oft unterbesetzt. Außerdem besteht die Gefahr, dass diese, durch die direkte Angliederung an das jeweilige Unternehmen, den Service-Gedanken verlieren. Statt der Arbeit an der IT-Infrastruktur würde es sich anbieten, dass interne IT-Abteilungen die digitale Transformation im Unternehmen vorantreiben und sich somit an der Wertschöpfung beteiligen und wirkliche Assets für das Unternehmen generieren.

In den Nachrichten ist immer wieder die Rede von Cyberattacken, bei denen wichtige Unternehmensinformationen gestohlen oder ganze Firmen lahmgelegt werden. Wie schützt Pusch-Data seine Kunden gegen solche Cyberangriffe?
Ein vollständiger Schutz wird niemals möglich sein. Neben den Angriffen von außen, die wir über entsprechende Sicherheitstechnologien und Überwachung relativ gut abwehren können, erfolgen viele Angriffe tatsächlich von „innen“. Um diese zu verhindern, ist eine umfangreiche und regelmäßige Aufklärung der Anwender notwendig.
In unseren Managed Services nutzen wir intelligente Werkzeuge auf Basis künstlicher Intelligenz und Big Data, um abnormales Verhalten im Kundennetzwerk frühzeitig zu erkennen und, soweit wie möglich, zu eliminieren. Abgerundet werden diese Maßnahmen mit einer umfangreichen Sicherungsstrategie, die regelmäßig auf ihre Funktionalität überprüft wird.
Ein vollständiger Schutz kann nicht gewährleistet werden. Allerdings gibt es viele effektive Maßnahmen, auch schon für kleines Budget. Unsere Managed Services bieten für die meisten Kunden einen angemessenen Standardschutz.
Für sensiblere Daten bietet es sich an, diesen Standardschutz zu erweitern. Durch unser Security Operation Center und der Zusammenarbeit mit Cyber-Sicherheitsexperten wie Gunnar Porada ist es uns möglich, diesen Ausbau individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.

Sind Ihre Kunden schon Opfer solcher Angriffe geworden? Falls ja, wie ist die Situation ausgegangen?
Nein, bei keinem Unternehmen, bei dem wir für das Thema Security verantwortlich sind, ist dieser Fall bisher eingetreten. Allerdings kennen wir einige Fälle in unserer unmittelbaren Umgebung.

Die IT-Abteilung der Unternehmen wird zunehmend outgesourced – heißt mehr Arbeit für Sie. Außerdem wird IT zunehmend komplexer. Wie stehen Sie diesen beiden Entwicklungen gegenüber?
Wir lieben komplexe Herausforderungen, da sie uns die Möglichkeit bieten, neue intelligente Services zu entwickeln und zu etablieren. Mehr Arbeit können wir durch stetige Automatisierung und eine hervorragende Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter kompensieren. Uns ist es heute noch möglich, trotz des steigenden Kostendruckes, alle unsere Services von Deutschland aus zu bedienen.

In der IT vieler Unternehmen besteht noch Einsparungs- und Optimierungspotenzial in einzelnen Bereichen – wie machen Sie diese bei Pusch-Data aus?
Hierfür haben wir ein eigenes Produkt entwickelt, unsere Potenzialanalyse.
Mit einem Mix aus technischen Analysen und zielgerichteten Interviews betrachten wir die Kundenumgebung ganzheitlich. Infolge unseres Erfahrungsschatzes identifizieren wir Einspar- und Verbesserungspotenzial und übergeben dieses mit konkreten Handlungsempfehlungen dem Kunden.

Was beinhaltet die Potenzialanalyse?
Die Potenzialanalyse beinhaltet eine Ist-Analyse, die Identifikation von internen und externen Angriffsvektoren, die Erstellung eines Sollkonzepts sowie das Benennen von echtem Einsparungspotenzial. Sie zeigt sowohl schnell realisierbare, aber auch mittel- und langfristige Verbesserungsmöglichkeiten auf. Somit sind Schritt für Schritt erhebliche Effizienzsteigerungen in der IT-Service-Infrastruktur möglich.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach die IT in den nächsten Jahren verändern?
Grundsätzlich werden wir in Zukunft nur noch über einzelne Services sprechen und nicht mehr über Infrastrukturen. Das heißt, ein einzelner Server wird keine Rolle mehr spielen. Vielmehr geht es darum, welchen Service dieser Server zur Verfügung stellt.
Wir werden, abhängig vom Netzausbau, weitere Verlagerungen zu Internetdiensten erleben. Arbeitsplätze werden in Zukunft nicht nur klassisch im Büro, sondern vor allem an mobilen Arbeitsplätzen verortet sein. All diese Faktoren führen zu einer deutlich höheren Komplexität in der Vernetzung, aber auch in einem deutlich höheren Bedarf an IT-Sicherheit.

Wie möchte/wird Pusch-Data sich an der Entwicklung der IT beteiligen?
Mit unseren Teams, unserer Erfahrung, unserer Agilität und der Neugierde an Neuem werden wir die digitale Zukunft aktiv mitgestalten und freuen uns auf fast alles was da kommen wird 😉

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Mürdter! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem DJK Sportbund Stuttgart Tischtennis

Link zum Homepage von Pusch Data

Vorheriger Artikel - «

Nächster Artikel - »


Kommentare sind geschlossen.