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Presse: FT 1844 Freiburg – DJK Sportbund Stuttgart 9:5

Sportbund in Freiburg erneut ohne Chance

Eine bittere 5:9-Auswärtsniederlage musste Tischtennis-Regionalligist DJK Sportbund Stuttgart bei FT 1844 Freiburg hinnehmen. Die leidenschaftlich kämpfenden Freiburger bezwangen das Team aus dem Stuttgarter Osten vor 120 Zuschauern in einem wahren Hexenkessel. Damit rutschte der Sportbund mit nunmehr 4:4 Punkten auf Rang 7 ab. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge schmolz auf zwei Punkte. Foto: Marius Henninger blieb in seinen beiden Einzeln ungeschlagen.

Freiburgs Mannschaftsführer Simon Goetschi fasste die Ausgangslage nach dem Spiel zusammen: „Es war ein ziemlich perfekter Tischtennis-Nachmittag: schlechtes Wetter, über 100 Zuschauer in der Halle, ein spannendes Match auf gutem Niveau mit zwei herausragenden Spielen im vorderen Paarkreuz.“ Einziges Handicap für die Gastgeber: Das Team aus dem Breisgau traten ohne den am Rücken verletzten Spitzenspieler Sven Hennig an. Mit einer starken Mannschaftsleistung kompensierten die Freiburger diesen Nachteil und holten beim Zwischenstand von 5:4 zum entscheidenden Schlag aus, als sie im Spitzenpaarkreuz beide Einzel hauchdünn gewannen und die Vorentscheidung zum 7:4 schafften.

Die Partie begann mit der zu erwartenden 2:1-Führung für Freiburg nach den Doppeln. Lediglich Hao Mu/Sven Happek (3:0 über Chepkasov/Barth) punkteten für Stuttgart. Dann konterten die Gäste mit starken Einzel-Auftritten auf den Positionen eins bis drei. Hao Mu (3:1 gegen Sauer), Sven Happek (3:0 gegen Luchner) und Marius Henninger (3:1 gegen Goetschi/Foto) brachten den Sportbund mit ihren Siegen 4:2 in Führung. Völlig anderes Bild an den Positionen 4 bis 6, hier gelang den jungen Sportbund-Akteuren kein einziger Erfolg. Nico Wenger unterlag dem routinierten Spielertrainer Chepkasov ebenso chancenlos wie Carlos Dettling dem Freiburger Barth. Enge Partie dagegen beim 15-jährigen Uros Bojic: Nach 0:2-Satzrückstand gelang ihm gegen Freiburgs zweitem Routinier Hugger der Ausgleich. Doch im 5. Satz gelang Hugger mit einem fast fehlerfreien Auftritt  Und so zog Freiburg wieder vorbei, führte 5:4. Dann die bereits angedeutete Entscheidung im Spiel: Luchner spielte sich gegen Hao Mu in einen Rausch, siegte 11:9 und Sauer gelang gegen Sven Happek ebenfalls ein 5-Satz-Sieg mit 14:12 (nach 6:9) für Freiburg – und so stand es statt 5:6 eben 7:4 für Freiburg. Zwar gelang Marius Henninger der Anschlusspunkt für den Sportbund, als er Chepkasov in drei klaren Sätzen bezwang. Doch das war es dann auch für die Stuttgarter. Carlos Dettling haderte, als er mit der Spielweise des erfahrenen Hugger nicht zurechtkam. Zeitgleich kämpfte Nico Wenger verbissen um seinen ersten Einzelsieg in dieser Saison. Gegen Goetschi konnte er jedoch sowohl im dritten als auch vierten Satz jeweils mehrere Satzbälle nicht verwerten und so beendete der Freiburger Kapitän das Match mit einem 3:1-Sieg zugunsten seines Teams: 9:5-Heimsieg für Freiburg.

Betreuer Thomas Walter war nach dem Spiel nicht zufrieden: „Wir schaffen es seit Jahren nicht, die personell – nach Ranglistenpunkten gemessen – eher einen Tick schwächer eingestuften Freiburger zu bezwingen. Die Rahmenbedingungen in Freiburg liegen uns zwar nicht, dennoch fehlte am Sonntag wieder der letzte Tick an Gegenwehr.“ Das Sportbund-Team ist jetzt mit 4:4 Punkten auf Platz 7 abgerutscht, der Abstiegskampf beginnt, weil der Abstand lediglich zwei Punkte beträgt. Das nächste Spiel findet nun am 10. November beim Tabellenführer Kaiserslautern statt. Anschließend folgen die Duelle mit den im Tabellenkeller platzierten Teams aus Gröningen-Satteldorf und Wallertheim.

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