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Sportbund verlängert Zusammenarbeit mit SPIRIT/21 um drei Jahre

Seit zehn Jahren besteht die Partnerschaft – nun haben sich SPIRIT/21 und die Tischtennisabteilung des DJK Sportbund Stuttgart auf die Verlängerung der Zusammenarbeit verständigt. Die erfolgreiche Kooperation wird bis 2021 fortgesetzt.

SPIRIT/21, vor 20 Jahren als IT Start-Up gegründet, gehört heute zu den führenden mittelständischen Unternehmen für Beratung und Dienstleistung in der Informationstechnologie. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in Böblingen, aber auch Dresden, Düsseldorf, Rüsselsheim, Hannover, München und Schweinfurt sowie Auslandsgesellschaften in Österreich und der Schweiz gehören zur SPIRIT/21 Gruppe.

Gemeinsame Werte als Grundlage

Grundlage der Zusammenarbeit zwischen SPIRIT/21 und dem Sportbund-Tischtennis sind vergleichbare Werte, die – trotz unterschiedlicher Strukturen – sowohl im Unternehmen als auch im Sportverein gelebt werden. Zu den Gemeinsamkeiten gehört, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen bzw. den Verein gebunden werden sollen. Motivation dafür soll sein, dass Mitarbeiter bzw. Mitglieder durch eigenes Mitgestalten aller einen qualitativ hochwertigen, innovativen Arbeitsplatz bzw. ein attraktives Spielfeld für Sport und Geselligkeit schaffen. Im beruflichen bzw. sportlichen Alltag spielen das Miteinander, der Teamgedanke und die familiäre Arbeitsatmosphäre eine große Rolle. Als konkretes Beispiel dient hier Ausbildungsbereich. Nachwuchskräfte bzw. -akteure erhalten entsprechend ihrem Talent und ihrem Einsatzwillen bei SPIRIT/21 und beim Sportbund die Chance, sich bestmöglich zu entwickeln. Menschen diese Chance zu bieten – auch eine zweite Chance – verstehen beide Partner als Teil ihrer Philosophie und als gesellschaftliche Verantwortung.

In den vergangenen Jahren führte die Zusammenarbeit für beide Seiten zu einer Win-Win-Situation. So konnte SPIRIT/21 freie Ausbildungsplätze bewerben und besetzen. Zwei Sportbund-Mitglieder arbeiteten mehrere Jahre für SPIRIT/21. Das IT-Unternehmen wiederum unterstützte den Verein mit umfangreichen Werbemaßnahmen. Für die nähere Zukunft sind auf beiden Seiten weitere gemeinsame Aktionen geplant, zum Beispiel 2019 im Rahmen des 20jährigen SPIRIT/21 Firmenjubiläums oder beim Thema Ausbildung. Dazu Thomas Walter, Vorsitzender des Sportbund-Fördervereins: „Wir werden die Stellenausschreibungen für Azubis und Studenten in unseren Medien veröffentlichen und geeignete junge Sportbundler darauf ansprechen.“ Diese und weitere Maßnahmen sollen die Partnerschaft auch in den nächsten drei Jahren bis 2021 mit Leben füllen.

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Joachim Gutheil, Geschäftsführer SPIRIT/21 GmbH und Initiator der Partnerschaft mit der Tischtennis-Abteilung des DJK-Sportbundes Stuttgart, im Interview:

Herr Gutheil, Sie haben die Partnerschaft mit dem Sportbund-Tischtennis vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Welche Motive standen damals für Sie im Vordergrund und welchen Mehrwert sehen Sie heute in der Partnerschaft?

Mich hat beim Sportbund von Anfang an begeistert, dass jungen Menschen eine Perspektive geboten wird. Viele von Ihnen werden quasi von der Straße weggeholt. Das ist in hohem Maße Sozialarbeit. Speziell im Stuttgarter Osten, der ja als sozialer Brennpunkt gilt. Und es gibt meines Erachtens auch kaum eine bessere Möglichkeit ausländische Mitbürger zu integrieren, als über den Sport.

Die Partnerschaft mit dem Sportbund hat außerdem dazu geführt, dass bereits drei Sportbund-Aktive ihre berufliche Laufbahn bei SPIRIT/21 begonnen haben. Es wäre schön, wenn wir auch zukünftig neue Mitarbeiter aus den Reihen des Sportbundes gewinnen könnten.

 

Sie haben bis vor einigen Jahren selbst aktiv Tischtennis in der Mannschaft gespielt. Nehmen Sie auch heute noch den Schläger in die Hand oder sind Sie auf andere Sportarten umgestiegen?

Durch meine Tätigkeit als Geschäftsführer der SPIRIT/21 und als Familienvater bin ich zeitlich stark eingeschränkt. Wenn sich die Möglichkeit bietet, dann spiele ich mal mit Freunden und im Urlaub gerne mit meinem achtjährigen Sohn Tischtennis.

Foto: Joachim Gutheil und Thomas Walter beim Start der Zusammenarbeit zwischen der SPIRIT/21 und dem Sportbund-Tischtennis in der Halle Nord 2009.

Gibt es Ihrer Meinung nach Fähigkeiten, die bei der Sportart Tischtennis im Team erlernt werden, die auch im Arbeitsalltag für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens eine nützliche Grundlage sein können?

Tischtennis ist eine Sportart, bei der sich vieles im Kopf abspielt. Beim Stand von 9:9 im Entscheidungssatz ist es wichtig, konzentriert zu bleiben und die Nerven zu behalten. Ohne die richtige Einstellung und Kampfbereitschaft wird es auch ein großes Talent nicht sehr weit bringen.

Das sind alles Tugenden, die auch erfolgreiche Mitarbeiter eines Unternehmens auszeichnen. Hier wie da ist der Teamgedanke und der Zusammenhalt für gemeinsame Erfolge unerlässlich. Und wenn es Spannungen und Meinungsverschiedenheiten gibt, dann setzt man sich zusammen, um gemeinsam Lösungen zu finden. Da sehe ich zwischen Unternehmen und Sportverein eine große Schnittmenge.

Foto: Für die Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in Neuenstein 2009 wurden eigens Fan-T-Shirts gedruckt. Titel: „Deutscher Meister …. schaftsteilnehmer. Nach zwei nervenaufreibenden Tagen konnte man den zweiten Teil des Titels streichen!

Welche Maßnahmen oder persönlichen Werte sehen Sie beim Sportbund-Tischtennis, die Sie als wichtig erachten und bei SPIRIT/21 nach innen und außen ebenfalls vertreten?

Im Wertekatalog von SPIRIT/21 sind Ehrlichkeit, Begeisterung, Wertschätzung und Talent fest verankert. Da sind Parallelen zum Tischtennis naheliegend. Junge Menschen lernen beim Tischtennis sich für eine Sache zu begeistern und sich für eine Idee einzusetzen. Hier denke ich auch an das ehrenamtliche Engagement im eigenen Verein. Sie lernen auch die Mitspieler, Trainer und Betreuer wertzuschätzen. Dazu ist beim Sport das Fairplay und der Respekt den sportlichen Kontrahenten gegenüber von großer Bedeutung. Anders ausgedrückt: Die Nachwuchsspieler lernen wichtige soziale Kompetenzen, die sie in der Schule, im späteren Berufsleben und im privaten Umfeld entscheidend prägen und weiterbringen können.

Foto: 60 Sportbund-Fans trieben das Jungen-Team zum Titel. Joachim Gutheil (Bildmitte stehend) ging besonders engagiert mit.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Gutheil!

Foto:  Vier besonders motivierte Fans nach den Meisterschaften (von links): Joachim Gutheil, Miro Blagojevic, Dieter Klemann und Wolfram Auch

 

zum Youtube-Video zum Sieg bei den Deutschen Meisterschaften mit Partner SPIRIT/21

 

Kategorien: Allgemein

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