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Spieler der Saison 13/14: Claudia Büttel,Ralf Winter,Bernhard Wetzel, Nico Schlag!

Ralf Winter

Bei der Auswahl des Spielers der Saison gibt es beim Sportbund viele Möglichkeiten: ein Aufsteiger in die 3. Liga, eine Aufsteigerin in die Oberliga oder Landesliga oder aber einen jungen Bezirksmeister, der das erste Mal dabei war. Ein Kriterium für den wertvollsten Spieler des Vereins wird manchmal außer Acht gelassen: Wer spielt besonders häufig in den SB-Mannschaften und leistet damit einen wertvollen Beitrag für das Gelingen unseres Mannschaftssports? Claudia Büttel, Bernhard Wetzel, Nico Schlag und Ralf Winter (Foto) waren in dieser Saison sage und schreibe achtundzwanzig Mal am Start.

Ralf WinterRalf Winter: 28 Einsätze

Besonders kurios: In der Rückrunde spielte Ralf alleine 18 mal – alle Spiele der 3. und 4. Herren!  „Wenn die 3. und 4. Herren nicht jeweils ein Spiel abgesagt hätten, wären es noch zwei Einsätze mehr gewesen“, meinte Ralf sarkastisch. Wie kaum ein anderer verkörpert Ralf Vereinszugehörigkeit Sportbund: Von den mini-Meisterschaften über die Schüler-Mannschaft, die württ. Mannschaftsmeisterschaften bis zu Einsätzen in den ersten fünf Herren-Teams war er überall dabei. Ein Highlight der letzten Saison: Als er beim Regionalliga-Match in Ottenau kurzfristig als Ersatzmann berufen wurde, zauberte er vor 100 Zuschauern ohne Druck. Das erste Spiel verlor er nach Führung in fünf Sätzen, im zweiten führte er bei Abbruch des gesamten Spiels mit 2:1 Sätzen und im 4. Satz – eine ganz starke Leistung. Seine stärkste Leistungs aber ist: ER ist einfach immer da, fragt nicht nach eigenem Vorteil, sondern ist ein Teamplayer, wie er im Buche steht, spielt auch kurzfristig Ersatz und freut sich über jeden Mannschaftserfolg. „Mister Zuverlässig“ ist da noch eine grobe Untertreibung! Seit einigen Wochen unterstützt er zudem die 1. Jungen U18 als Sparringspartner bei der Vorbereitung auf die Württ. Meisterschaften. Bescheiden meint er dazu nur: „Das Training nützt mir mehr als denen.“

Bernhard WetzelBernhard Wetzel: 28 Einsätze

Und noch ein Viel-Spieler: Bernhard war nicht nur 15 mal in „seiner“ 5. Herren im Einsatz, sondern auch 10 mal in der 4. Herren (!) und bei drei Pokalspielen. Am Tisch meist mit guter Übersicht und entsprechendem Einsatz seiner gefürchteten Schläge, bei der Suche des Heimspiel-Lokals zumindest beim Gablenberg-Spiel noch mit Luft nach oben bei der Orientierung. Ähnlich wie bei Ralf ist bei ihm ein Anruf für die Nominierung als Ersatzspieler selten erfolglos. Er macht möglich, was  geht.

Wolfram AuchWolfram Auch: 27 Einsätze

Sportbunds Profi-Schiedsrichter (pro Jahr gefühlte 1.000 Einsätze) ist sich auch für die Reservistenrolle nicht zu schade. Dabei kommt ihm sein Stammplatz an der Theke der Sporthalle Nord zugute. Fehlt in einer der Mannschaften 3, 4, 5 oder 6 ein Spieler, bleibt meist gar keine Wahl, über den richtigen Ersatz nachzudenken. Denn einer ist immer da: Wolfram. Über seinen Einsatz informiert, sprintet er zielsicher nach Hause, um seine Utensilien zu holen. Der betreffende Mannschaftsführer ist meist froh, das Team auf diese Weise aufzufüllen. Anstrengend manchmal nur: die Spielberichte anderntags – zumindest bei erfolgreichem Abschneiden …

1. und 2. Jungen U18 beim Rückrundenauftakt 2014Das Jugend-Trio mit 28 bzw. 26 Einsätzen: Mario Scheible, Marcel Trampitsch, Nico Schlag

18 Einsätze in ihrem Team sind für die drei normal, bei Nico kommen noch zwei Einsätze als Ersatz der 1. Jungen U18 dazu. Und on top: Die nach dem Reglement erlaubten 8 Einsätze in einer Herren-Mannschaft sind für die drei fleißigen Youngsters, die in der kommenden Saison alle unsere Herren-Teams verstärken werden,  ein besonderes Highlight. Da steigt die sowieso schon hundertprozentige Motivation noch einmal an.

Andreas SchenkAndreas Schenk: 25 Einsätze

Und noch ein Vorbild, was Vereinsdienlichkeit betrifft. Andy zieht die 5. Herren seit einigen Jahren als Headcoach. Und wenn die 4., 3.  oder 2. Mannschaft ruft, dann ist er präsent. Präsenz ist auch Pflicht, wenn das TTVWH-Ressort Schiedsrichter ruft. So ist er regelmäßig bei Meisterschaften, Ranglisten sowie hochklassigen Spielen als Oberschiedsrichter im Einsatz. Daneben bildet er als Lehrwart des Verbandes den Schiedsrichter-Nachwuchs aus.

Henrik PreussnerHenrik Preussner: 25 Einsätze

Ein weiterer Viel-Spieler, wie er im (Sportbund)-Buche steht: Henrik hat seinen Stammplatz in der 8. Herren, war darüber hinaus in vier (!) weiteren Teams als Ersatz aktiv: in der 7., 6., 5. und sogar in der 3. Herren. Der athletische Basketballer (?) ist zudem häufiger Trainingsteilnehmer und hat damit so viel Ballkontakt wie kaum ein anderes Mitglied.

 

Stefan MolsnerStefan Molsner: 24 Einsätze

Ähnliche Rolle wie Wolfram auch für unseren Vereinsvorsitzenden. An der Theke der Halle Nord ist er meist greifbar. Kam so ebenfalls zu Einsätzen in allen Teams der Herren 3 bis 6. Größtmöglicher Einsatz im Landesliga-Duell in Nabern. Bei einer 2:0-Führung der 3. Herren hechtete/stoperte er im Doppel mit Benedikt Schnabel im 4. Satz (bei 2:1-Satzführung), wollte unbedingt auf 3:0 erhöhen, doch er donnerte mit dem Kopf gegen die seitliche Wandscheibe. Als ein Raunen aus Angst vor Schlimmerem durch das Publikum ging, stand er wohlgelaunt auf, rückte die Frisur zurecht und kämpfte zur Erheiterung des Publikums mit einem lockeren Spruch weiter.

Hassan HosseiniHassan Hosseini: 24 Einsätze

Immer unter Strom – zwischen Schule, Arbeit, Training leiten und spielen hat Hassan viele Verpflichtungen. Und die erfüllt er mit viel Energie. Kaum einer steht mit so viel Power am Tisch, trainiert so hart an sich. In der 3. und 2. Herren kam er zum Einsatz, als Highlight dann der Auftritt in der Regionalliga in Rappenau. Dort fehlte ihm nur ein Ball zum Einzelsieg über Rau. „Gefürchtet“ sind bei unserem Nachwuchs seine Konditionseinheiten.

Dominik HiniDominik Hini: 24 Einsätze

Unser Jugendleiter war sich neben seinen zahlreichen Trainingsleitungen der Jugend und Coachings nicht zu schade, mehr als die „Pflicht“-Einsätze seiner 5. Herren zu erfüllen. Auch in der Verbandsliga, Landesliga und Bezirksliga kam er zum Einsatz. Dabei glänzte er gar mit einem Doppelsieg mit Matthias Schulze-Kadelbach beim Verbandsliga-Spiel in Buchenbach.

JJan Bliefernichtan Bliefernicht: 21 Einsätze

Sehr beachtlich ist auch das Pensum unseres Teamchefs der 7. Herren: Alle 18 Spiele seiner Mannschaft bestritt er, immer pünktlich von seiner Arbeitsstelle an der Uni Augsburg! Mit dieser Vorreiterrolle stellt sich der promovierte Ingenieur in den Dienst der Mannschaft. Der Lohn: So früh war der Klassenerhalt noch nie gesichert. „Nach der Vorrunde dachte ich, ohne Claudius schaffen wir das nicht.“ Doch sein Team wurde auch aufgrund des Einsatzes von Jan am Saisonende belohnt.

 

Matthias Schulze KadelbachMatthias Schulze-Kadelbach: 21 Einsätze

Ebenfalls eine wichtige Säule im Sportbund-Mannschafts-Mosaik ist Matthias. Nach der Vorrunde erklärte er sich zu einem Wechselspiel (3. in 2. Herren) für den aus der Aufstellung herausfallenden Stefan Krieger bereit und koordinierte zudem die Personaleinsätze der beiden Teams in der Rückrunde, was sich trotz seines und Andy Beyers Bemühungen bei der 3. Herren als Ding der Unmöglichkeit herausstellte.

 

Daniel MüllerDaniel Müller: 20 Einsätze

Mannschaftsführer der 6. Herren war er in der Vorrunde. Neben 13 Einsätzen in seinem Team kamen noch 7 in der 5. Herren. In einer Liste der „ewigen Sportbundler“ mit den „Einsätzen aller Zeiten“ dürfte er aufgrund seiner Sportbund-Einsätze seit Schüler-Zeiten ebenfalls recht weit vorne liegen.

 

 

Matthias KürnerMatthias Kürner: 20 Einsätze

Ein weiteres sehr wichtiges Mitglied für die Abteilung ist Matthias. Zurückhaltend und zuverlässig – diese positiven Eigenschaften machen ihn zu einem wertvollen Teamplayer, der nicht von ungefähr im Doppel seine Stärken hat. Das führt dazu, dass er nicht zu den „selbsternannten Einser-Doppeln“ gehört, sondern energisch zu dieser Aufstellung aufgefordert werden muss.

Claudia BüttelClaudia Büttel: 28 Einsätze

Im Hauptverein (Kassenprüferin) und Förderverein (Kassiererin) sorgt sie dafür, dass die Buchhaltung stimmt. Über die Zahl ihrer Einsätze kann sie auch nicht klagen. Jedenfalls hatte sie maßgeblichen Anteil, dass die akribische Personalplanung der Damen – in diesem Jahr unter erschwerten (und schönen) Bedingungen (des Nachwuchses) – aufging, mit Einsätzen sowohl in der 4., 3. als auch in der 2. Damen.

 

Annica GlänzelAnnica Glänzel: 25 Einsätze

Ob 4., 3., 2. Damen oder Pokal. Auch Annica hat ein riesiges Pensum im Sportbund-Trikot zwischen September und April absolviert. Krönung war der Meistertitel gemeinsam mit Claudia in der 3. Damen-Mannschaft. Sie zeigt die Richtung an: Nächstes Jahr heißt es dann auch ohne Ersatz in einem höheren Team: Landesliga!

 

schoknecht2Antje Schoknecht: 23 Einsätze

Wie Claudia und Annica war auch Antje immer präsent, wenn die 2., 3. oder 4. Damen rief. Unsere erfolgreiche Jugendtrainerin – fast 15 Mädchen bis 10 Jahren trainieren seit einem Jahr bei Antje – ist seit einigen Jahren eine wichtige Säule der Damen-Abteilung und sorgt als Mannschaftsführerin der 3. Damen mit ihrer ruhigen, bescheidenen Art dafür, dass es organisatorisch so gut läuft.

 

Ronja Mödinger SpielerinRonja Mödinger: 21 Einsätze

Sie läuft und läuft … In der Vorrunde absolvierte Ronja neben den Einsätzen in der Verbandsliga fünf weitere in der Verbandsklasse. Beachtlich: Dort fügte sie sich ebenso wie im Training bestens ins Team ein und leistete einen großen Beitrag für das gute Abschneiden der 2. Damen. Am Ende der Saison gab es für sie als Krönung den Meistertitel in der Verbandsliga und damit den Aufstieg in die Oberliga.

Sabine HolzwarthSabine Holzwarth: 20 Einsätze

Ähnlich wie Ronja war Sabine in den ersten beiden Damen-Teams aktiv. Durch die Abwesenheit von Meli und den begrenzten zeitlichen Möglichkeiten von Ellen waren diese Einsätze auch nötig und wertvoll. Als Mannschaftsführerin der 1. Damen leistete sie zudem organisatorische Arbeit.

 

Karin HegenbartKarin Hegenbart: 20 Einsätze

Ihr Einsatz ist besonders bemerkenswert, denn: Ihr Wohnort ist rund 50 km von Stuttgart entfernt. Zudem ist sie bei der Anreise auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen – oder auf ihren Mann Peter. Aber vermutlich würde sie bei einer Nominierung für die 1. Damen (der einzigen Mannschaft, in der sie nicht gespielt hat) auch zum Spiel laufen …

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