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Pressemitteilung: Limbach – Sportbund 2:9

Foto: Dennis Wiese hatte sich wie das gesamte Sportbund-Team intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Gestern zeigte er in Limbach eine beeindruckende Leistung.

Sportbund rückt auf Platz 5 vor

Wichtiger Sieg im ersten Spiel des Jahres: Das Tischtennis-Regionalliga-Team des DJK Sportbund Stuttgart gewann beim TV Limbach (Saarland) mit 9:2.

Wiese 7Die Bedeutung des Erfolgs beim Tabellenneunten wurde noch wichtiger, als nach Spielende die Nachricht vom überraschenden 9:4-Sieg des Achten TV Leiselheim bei der TSG Heilbronn bekannt wurde. Mit jetzt 12:8 Punkten konnte das Team aus dem Stuttgarter Osten den Vorsprung auf den Relegations-Abstiegsplatz acht bei vier Punkten halten. In zwei Wochen geben nun die Leiselheimer ihre Visitenkarte in Stuttgart ab. Dann könnte bereits eine Vorentscheidung um den Klassenerhalt fallen.

Andreas Huber, Nummer zwei des gastgebenden TV Limbach gratulierte nach der Partie fair in Richtung der Stuttgarter Gäste: „War echt eine beeindruckende Mannschaftsleistung von Euch.“ Und tatsächlich zeigte sich das Sportbund-Team geschlossen mit einer hoch konzentrierten Leistung. Dazu Dennis Wiese, der mit überragender Leistung ohne Satzverlust im vorderen Paarkreuz blieb vor dem Spiel: „Das wird ganz schwer, die Limbacher sind in kompletter Aufstellung viel stärker als in der Vorrunde.“ Doch Wiese selbst ging mit kämpferischer Einstellung voran, hatte sich wie das gesamte Team im Training sehr gut auf den Rückrundenstart vorbereitet. Und so gab es nur eine einzige kritische Situation zu überstehen. Dazu Andreas Escher: „Wir lagen im dritten Doppel lagen wir nach verlorenem ersten Satz im zweiten 1:4 hinten, hätten das Ding verlieren können.“ Doch wie so häufig steigerten sich Escher und Daniel Hartmann und brachten die Gäste mit einem knappen Viersatzsieg mit 2:1 in Führung. Zuvor hatten Spielertrainer Hao Mu und Wiese klar mit 3:0 gepunktet, während Alexander Frank/Tim Kimmerle gegen Limbachs Spitzendoppel erst nach fünf Sätzen unterlag, dabei im 3. Durchgang zwei Satzbälle ungenutzt ließ. Es folgten fünf beeindruckende Einzel, in den die Sportbund-Akteure nicht einen einzigen Satz abgaben: Hao Mu (gegen Huber), Dennis Wiese (gegen Wagner), Alexander Frank (gegen Meister), Andreas Escher (gegen Schmitt) und Daniel Hartmann (gegen Schmidt) ließen ihren Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance, spielten nahezu fehlerlos. Dazu kam die nötige Aggressivität, mit guten Topspin-Spieleröffnungen das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Escher: „Den zweiten Satz hätte ich fast abgegeben, weil ich bei der hohen Führung nichts mehr gemacht habe.“ Doch der athletische Stuttgarter ergriff wie seine Mannschaftskollegen in wichtigen Momenten wieder die Initiative und siegte 3:0. Es folgte das Debut des jungen Tim Kimmerle als Stammspieler der ersten Mannschaft. Der deutsche Mannschaftsmeister von 2009 startete gut, zog im ersten Satz sein Spiel ohne Nervosität gegen Forch durch. Auch im zweiten Satz punktete er immer wieder mit seinen starken variablen Bällen, musste sich jedoch dem immer besser treffenden Forch geschlagen geben. Dann der Bruch. Kimmerle in der Satzpause: „Ich zieh die Rückhandbälle nicht an.“ Die Passivität beim ersten Ball wurde nun hart bestraft, die Initiative lag nun ausschließlich bei Forch. Kimmerle kam erst gegen Ende des vierten Satzes noch einmal mit eigenen guten Spinbällen auf, doch mit 8:11 musste er Forch nach seiner Viersatz-Niederlage gratulieren. 2:7 lautete der Zwischenstand zur Halbzeit – doch die Gäste ließen überhaupt keine Zweifel aufkommen, dass sie die Punkte mit nach Stuttgart nehmen wollten. Wiese erhöhte mit einer beeindruckenden Leistung gegen Huber ohne Satzverlust, während Hao Mu gegen Wagner einen Test durchzuführen schien, wer der bessere Rückhand-Noppenspieler sei. Bis lange in den vierten Satz hinein hielt Wagner die Partie offen. Hao Mu sah sich dem Schmunzeln seiner Mannschaftskollegen gegenüber, verbunden mit der Frage, ob er nicht auch seinen Paradeschlag, den Vorhand-Spin einsetzen wolle. Am Ende setzte sich der zuverlässige Hao Mu jedoch mit 3:1 durch und beendete die Partie zum 9:2-Auswärtssieg des Sportbunds.

Auf dieser Leistung kann der Sportbund in der Rückrunde aufbauen. Alle Spieler zeigten eine überdurchschnittliche Form. Tim Kimmerle traf auf den einzigen Limbacher Akteur, der eine positive Saisonbilanz im Einzel aufweist. Aufgrund seines technischen Könnens kann er bei etwas mutigerer Spielführung ebenfalls in die Erfolgsspur finden. Im Doppel zeigte er schon starke Ansätze. Nun gilt die Konzentration dem Doppelspieltag in zwei Wochen, wenn zunächst das Heimspiel gegen Leiselheim und am Tag darauf die Reise zum Tabellenführer Bad Rappenau ansteht.

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