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Pressemitteilung: Sportbund – Wendlingen 5:9

Mannschaftsführer Alex Frank spielt eine überragende Saison (22:4 Siege), glänzte auch am Samstag wieder mit zwei Punkten im vorderen Paarkreuz, konnte aber die Niederlage seines Teams nicht verhindern.

Tischtennis-Regionalliga: DJK Sportbund Stuttgart unterliegt ersatzgeschwächt Wendlingen mit 5:9

Erste Niederlage für Sportbund 2014

Gegen ein starkes Gästeteam vom TSV Wendlingen unterlag Tischtennis -Regionalligist DJK Sportbund Stuttgart mit 5:9. Es war die erste Niederlage für das Team aus dem Stuttgarter Osten in der Rückrunde. Der Sportbund ging aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls seiner Nummer zwei, Dennis Wiese, stark gehandicapt in die Partie. Nach der Niederlage steht die Mannschaft mit nun 17:11 Punkten auf Platz fünf der Tabelle, Wendlingen bleibt Siebter. Alexander Frank„Wendlingen ist hinten einfach sehr stark“, stellte der verletzte, nur zum Coaching an der Spielbox agierende Dennis Wiese fest. Und tatsächlich: Die Entscheidung in diesem Lokalderby der Regionalliga gelang des Gästen im hinteren Paarkreuz – und etwas überraschend auch im mittleren. Lediglich Sportbunds Spielertrainer Hao und Mannschaftsführer Alexander Frank, der für Wiese aufgerückt war, konnten am Ende punkten. Einmal siegten die beiden im Doppel und beide je zweimal im Einzel gegen den Ex-Sportbundler Mike Behringer und Stefan Frasch. Fünf Zähler insgesamt, das war es auch schon an Zählbarem an diesem Abend in der Sporthalle Nord für die Gastgeber.

Die erste Vorentscheidung bereits im Doppel: War die Niederlage von Andreas Escher/Bernd Müller  (0:3 gegen Behringer/Gerold) zu erwarten gewesen, so hoffte man im Stuttgarter Lager doch auf einen möglichen Punkt des bisher so erfolgreichen Duos Daniel Hartmann/Tim Kimmerle. Gegen die Wendlinger Schlichter/Gantert starteten die auch fulminant, punkteten im ersten Satz nach 4:6 sieben Mal in Folge und sicherten sich den Satz. Doch mit zunehmendem Spielverlauf rissen die Gäste das Heft in die Hand, holten sich vor allem die beiden entscheidenden Punkte bei 9:9 im 3. Satz und siegten schließlich sicher in vier Sätzen. Den 1:2-Rückstand drehten Hao Mu (3:0 über Frasch) und Alexander Frank (3:0 gegen Behringer nach beeindruckenden Ballwechseln) zum 3:2, doch dann folgte die zweite Vorentscheidung: Andreas Escher fand überhaupt nicht in sein gewohntes Spiel, unterlag dem sicherer agierenden Gerold in drei klaren Sätzen. Und auch Daniel Hartmann kam trotz siegreichem zweiten Satz gegen Schlichter nicht in die Reichweite eines Sieges, unterlag 1:3. Mit eben diesem Resultat unterlagen im Anschluss auch Tim Kimmerle gegen Gantert und Bernd Müller gegen Prce. Kimmerle hatte nach erfolgreichem ersten Satz in den beiden Folgesätzen Riesenchancen, konnte aber nicht ganz das Spielniveau erreichen, mit dem er in der Woche zuvor in Neckarsulm den entscheidenden Zähler bei 7:7 geholt hatte. „Bernd hat ein starkes Spiel bei seinem ersten Regionalliga-Einsatz gezeigt“, kommentierte Sportbunds Betreuer Thomas Walter. Gegen den starken Prce holte sich Bernd Müller – scheinbar ohne Nervosität agierend – denn auch den 3. Satz. Mehr war (diesmal) noch nicht drin. 3:6 also zur Halbzeit aus Sportbund-Sicht. Um zwei Punkte verkürzen konnten Hao Mu (3:0 über Behringer) und Alexander Frank (3:2 gegen Frasch) dieses Resultat. Während Hao Mu auf allerhöchstem Niveau agierte, benötigte Frank beim 11:9 im Entscheidungssatz all seine kämpferischen Qualitäten. Die zeigte auch Sportbunds mittleres Paarkreuz im Anschluss, doch es reichte an diesem Tag einfach nicht. Andreas Escher unterlag Schlichter trotz Leistungssteigerung in vier Sätzen, während Daniel Hartmann gegen Gerold immer wieder Rückstände in den Sätzen vier und fünf aufholte. Doch mit zwei relativ leichten Fehlern bei 9:9 im 5. Satz vergab er die letzte Chance des Sportbunds auf einen Punktgewinn. Denn: Am Nebentisch hatte Tim Kimmerle trotz dreier knapper Sätze gegen Prce keine Möglichkeit, das Match zu gewinnen. Die 5:9-Heimniederlage war perfekt, ein kleiner Rückschlag, nachdem der Sportbund in den letzten Wochen von Platz 6 auf 4 geklettert war.

In drei Wochen gilt es nun, den Tabellenletzten Wehrden mit dem ehemaligen Deutschen Einzelmeister Georg Böhm zu bezwingen, um sich weiterhin in der vorderen Tabellenhälfte zu etablieren.

 

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