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TT international: Leonie Hartbrich zeigt sensationelle Leistung bei den Hungarian Open

Hartbrich HUN OPEN

Weißrusslands Nationalspielerin Privalova am Rande einer Niederlage!

Leonie Hartbrich aus Steinheim zeigt eine sensationelle Leistung bei den Hungarian Open. Zuvor gewann sie bei der Nationalen U18 – Meisterschaft Gold im Doppel und Bronze im Einzel.

Nach sechswöchiger Verletzungspause, und des damit verbundenen Trainingsausfalls von Mitte November bis Ende Dezember, zeigte Leonie Hartbrich bei der U18-Rangliste in Ungarn bereits eine sehr gute Leistung. An der Seite ihrer Doppelpartnerin Feher sicherte sie sich Platz 1 in der Doppelkonkurrenz und damit die Goldmedaille. Im Endspiel bezwangen sie mit einem ungefährdeten 3:0 Erfolg die Gegnerinnen Nagypal und Feher.Im Einzel drang sie ungefährdet bis ins Halbfinale vor und hatte beim Stand von 2:2 Sätzen und einer 10:8 Führung im dritten und vierten Satz die Chance das Spiel für sich zu entscheiden. Leonie konnte aber keinen der beiden Sätze gewinnen und unterlag deshalb unglücklich und letztendlich unnötig mit 2:4.

Leonie1
Damit präsentierte sie bereits ihre sehr gute Wettkampfform, die sie auch bei den Hungarian Open vom 28.01.2015 bis 01.02.2015 zeigen konnte:
Im Damenwettbewerb trat sie in der ersten Begegnung gegen die Bundesligaspielerin Anja Schuh aus Böblingen an, die mit 6:5 Siegen eine positive Bilanz in der Bundesliga vorzuweisen hat. Den ersten Durchgang gewann Hartbrich mit 12:10 gegen die Nummer 102 der Europarangliste gefolgt von einem 6:11 und 7:11 in Durchgang zwei und drei. Im vierten Satz führte Hartbrich bereits mit 9:7 und hatte die Möglichkeit den Satzausgleich herzustellen. Doch Schuh konnte dank ihrer größeren Erfahrung den vierten Durchgang noch für sich entscheiden. Im fünften Satz stand es sogar 10:8 für Hartbrich und damit die Möglichkeit auf 2:3 zu verkürzen. Schuh setzte sich auch hier letztendlich glücklich durch, sodass zum Schluss eine 1:4 Niederlage zu Buche stand.
Im zweiten Gruppenspiel brannte die Steinheimerin Hartbrich ein Feuerwerk ab Leonie3und zeigte gegen die Nationalspielerin Alexandra Privalova aus Weißrussland eine sensationelle Leistung.
Die 27-Jährige Nummer 56 der Dameneuroparangliste stand gegen das 15-Jährige Ausnahmetalent des Ungarischen Verbandes am Rande einer Niederlage. Im ersten Durchgang setzte sich Hartbrich mit 11:8 durch gefolgt von einem 12:10 im zweiten Satz. Satz drei ging mit 11:4 an Privalova, ehe Hartbrich den vierten Durchgang mit 11:9 für sich verbuchen konnte. Der fünfte Satz war an Dramatik nicht zu überbieten. Hartbrich führte schnell mit 8:4 und hatte beim Stand von 10:8 bereits ihre ersten zwei Matchbälle. Aber Privalova ist international dafür bekannt, dass sie keinen Ball aufgibt und jede Chance zum Satzgewinn nutzt. Sie konnte nochmals den Kopf aus der Schlinge ziehen und zum 2:3 verkürzen und im sechsten Satz mit 11:7 sogar den Satzausgleich erzielen. Doch Hartbrich brach nicht ein, sondern erkämpfte sich beim Spielstand von 10:9 sogar den dritten Matchball. Privalova konnte aber mit sehr viel Glück auch diesen Matchball abwehren und sicherte sich den Entscheidungssatz mit ebenfalls mit 12:10. Wie gut Leonie hier gespielt hatte, zeigte im Anschluss die Partie von Privalaova gegen Schuh, die die Weißrussin mit 4:2 deutlich für sich entscheiden konnte.
Die Presse in Ungarn ist voll des Lobes über die hoffnungsvollste Nachwuchsathletin der letzten Jahre und widmete der Jugendnationalspielerinn ein große Schlagzeile in den Medien. Leonie2Auch alle Nationaltrainer bescheinigten Hartbrich eine sensationelle Leistung und sagen ihr eine große Karriere im Tischtennisport voraus.

Martin Maletta

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