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Pressemitteilung: NSU Neckarsulm – Sportbund 7:9

Foto: Alles Fasching oder was? Dennis Wiese frisch geduscht und modesicher nach dem Marathon-Match in Neckarsulm

Sportbund immer stärker – nach 9:7 in Neckarsulm 2014 weiter ungeschlagen

7:1 Punkte in der Rückrunde: Das Tischtennis-Regionalliga-Team des DJK Sportbund Stuttgart blieb beim 9:7-Auswärtssieg gegen NSU Neckarsulm im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen. In über vier Stunden Spielzeit zeigte das Team aus dem Stuttgarter Osten eine starke Teamleistung. Alle sechs Spieler gewannen ein Einzeln, Alexander Frank sogar beide. Mit jetzt 17:9 Punkten zog der Sportbund nach Minuspunkten mit den auf Rang drei liegenden Neckarsulmern gleich.

Dennis in Neckarsulm„Das war wichtig, heute hinten Punkte zu machen.“ Sportbunds Andreas Escher freut sich beim Spielstand von 7:7, als Tim Kimmerle in seinem Einzel gegen Christoph Hagmüller auf den Sieg zusteuert. Noch in den ersten beiden Rückrundenspielen ging Kimmerle leer aus, doch im letzten Auswärtsspiel bei Bad Rappenau scheint die Blockade mit dem ersten Einzelsieg durchbrochen worden. Mit viel Kampf und Mut zur Offensive siegte Kimmerle in diesem Schlüsselspiel in vier Sätzen. Dabei glänzte er mit variablen Vorhand-Spinbällen und guter Beinarbeit. „Jetzt muss ich noch mehr Mut bei der Rückhand-Eröffnung haben“, zeigte sich Kimmerle froh und selbstkritisch zugleich. Mit seinem Sieg zum 8:7 lieferte er die Steilvorlage für das Schlussdoppel Hao Mu/Dennis Wiese, die zu diesem Zeitpunkt 0:2 in den Sätzen zurücklagen. Gegen das Abwehrduo Roland Krmaschek/Christian Back fehlte das richtige Rezept, unterlief den beiden schon beim ersten Angriffsball zu viele Fehler. Dann der Schock: Dennis Wiese zog sich am Ende des 2. Satzes eine Zerrung am Oberarm zu, konnte von da an keine Angriffsbälle mehr spielen. Der anschließende Taktikwechsel war wohl der Schlüssel zum Erfolg. Hao Mu musste nun stärker Verantwortung übernehmen, griff mit seinem starken Vorhand-Spin an und reduzierte die Fehlerzahl. Mit einem glücklichen 11:9 im 5. Satz holten Mu/Wiese den Zähler zum 9:7-Auswärtssieg. Vier Stunden und sechs Minuten Dramatik lagen da hinter den beiden Teams, die auf Augenhöhe agierten. 2:1 waren die Gastgeber in den Doppeln in Front gegangen, der Sportbund konterte mit fünf Einzelsiegen im ersten Durchgang, ging 6:3 in Führung. Ein deutlicher Auswärtssieg schien im Bereich des Möglichen. Doch Neckarsulm konterte zum 7:7-Ausgleich, bevor Kimmerle und das Schlussdoppel die erneute Wende für Stuttgart schafften.

„Unsere Spieler waren alle stark, vor allem Wiese gegen Abwehr“, analysierte Sportbunds Zählschiedsrichter Wolfram Auch anerkennend. Und tatsächlich machten die geschlossene Mannschaftsleistung sowie der Sensationssieg von Dennis Wiese gegen den besten Spieler der Liga, Roland Krmaschek, den Erfolg möglich. Nach dem Sieg im Auftaktdoppel mit Hao Mu (gegen Braun/Kramer) – bei gleichzeitigen Niederlagen von Alexander Frank/Tim Kimmerle (gegen Krmaschek/Back) sowie Andreas Escher/Daniel Hartmann (gegen Werz/Hagmüller) – trumpfte der baumlange Stuttgarter im Duell der beiden Abwehrspieler ganz groß auf. In wahren Marathon-Ballwechseln setzte er sich nach vier Sätzen aufgrund seines durchschlagskräftigeren Angriffsspiels durch. Riesenjubel bei Wiese, der seiner phantastischen Saison mit 14:12 Einzelsiegen im vorderen Paarkreuz die Krone aufsetzte. Nach Haos schwer erkämpftem Sieg über Braun brachte Wiese sein Team erstmals zum 3:2 in Führung. Und die gab der Sportbund lange nicht mehr ab: Alexander Frank mit 3:1 über Kramer und Andreas Escher mit einem Fünfsatzsieg über den Ex-Sportbundler Back erhöhten auf 5:2. Nach Tim Kimmerles Dreisatzniederlage gegen den überragenden Routinier Werz stellte Daniel Hartmann mit starker Leistung gegen Hagmüller den 6:3-Halbzeitstand her. Doch Neckarsulms tschechische Spitzenspieler Braun und Krmaschek konterten mit 3:1-Erfolgen, brachten den Tabellendritten wieder auf 5:6 heran. „Das ging heute schwer“, kommentierte Alex Frank seinen anschließenden mühsamen Viersatzsieg über Back. 22:4 Siege in dieser Saison sprechen allerdings ein anderes Urteil in Hinblick auf die überragende Geamt-Saisonleistung von Frank. Andreas Escher (gegen Kramer) und Daniel Hartmann (gegen Werz) konnten ohne Satzgewinn den Ausgleich der Neckarsulmer zum 7:7 nicht verhindern. Doch dann gingen Kimmerle und das Schlossdoppel in die Box, der Rest bis zum Happyend ist bekannt.

Am nächsten Samstag kommt es in der Sporthalle Nord nun zum Lokalderby gegen Wendlingen. Mit einem weiteren Sieg könnte sich der Sportbund gar in der Spitzengruppe festsetzen.

 

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