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Tim Laue bei der Para-WM in Peking (China)

Bei den Tischtennis Weltmeisterschaften für Menschen mit Behinderung in Peking (China) vom 06.-14.09. ging der Schüler des Esslinger Schelztor Gymnasiums zum ersten Mal an den Start. Der 18 Jahre junge Laue war als Ersatz zur WM nachgerückt. In seiner Wettkampfklasse sechs war er von 18 Startern der jüngste Teilnehmer.

Tim Laue (Behindertensport: BSA SV Hoffeld, Nichtbehindertensport: DJK SB Stuttgart) ist gestern von seiner ersten Weltmeisterschaft zurückgekommen. Der Schüler des Esslinger Schelztor Gymnasiums war als Nachrücker zur WM gekommen. In seiner Wettkampfklasse sechs war er der jüngste Starter.

Tim LaueMit dem Russen Esaulov (WR: 9) und dem Spanier Seoane (WR: 8) hatte er gleich zwei Top Ten Spieler in seiner Gruppe. Gleich in seinem ersten Spiel gegen Seoane spielte der Rechtshänder stark auf. Beim Stand von 1:1 Sätzen und 10:7 Führung hatte Laue dann die Chance auf mehr. „Das war bitter, bis dahin war ich der bessere Spieler“, zeigte sich der Nachwuchs-Spieler direkt nach der 1:3 Niederlage über die nur knapp verpasste Überraschung enttäuscht.  Aber auch im zweiten Spiel zeigte Laue dann, dass er nicht mehr weit von den besten zehn Spielern der Welt entfernt ist. Im Spiel um den Einzug in die Hauptrunde lieferte er sich mit Esaulov einen harten Kampf. Mit 11:8 im vierten Satz musste er sich dann dem erfahren Russen schlussendlich beugen. Im Mannschaftswettbewerb der Klassen sechs bis acht kam dann zusammen mit Schwinn, Rau und Wollmert das Aus in der Gruppe. Gegen China verlor man knapp das Spiel um den Einzug in die Hauptrunde. „Ich habe gut gespielt und sehr viel Neues gelernt, gerade was den mentalen Bereich anbelangt“, war auch Laue sehr zufrieden mit seiner ersten WM-Teilnahme. „ In der Wettkampfklasse sechs ist Erfahrung der Schlüssel zum Erfolg. Daher sind seine Teilnahme und die knappen beiden Spiele gegen Top Ten Spieler als gerade mal 18 Jahre junger Spieler ein voller Erfolg“, unterstreicht Ba-Wü Trainer Andreas Escher die Leistung des C-Kader Spielers.

Andreas Escher

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